STELLA LIGHT


Art. No. 5896
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209,44 € (Paar)

Eigenschaften und Klang

Um es vorwegzunehmen: Die kleine STELLA LIGHT tischt ordentlich auf. Der Spruch "Klein aber fein" passt wohl am besten zur zierlichen Erscheinung der Box, womit jedoch nicht der maximal mögliche Schalldruckpegel gemeint ist. Hier glänzt die Kombination aus Universal-Breitbänder FRS 8 - 8 Ohm und Tieftöner W 170 S - 8 Ohm mit einer nahezu unglaublichen Pegelfestigkeit.

Die durch die tiefe Trennfrequenz von 200 Hz begünstigte Ortungsschärfe der STELLA LIGHT lässt eine Bühnenabbildung erscheinen, die mit dem Begriff "live" sehr gut beschrieben werden kann. Der Breitbänder FRS 8 - 8 Ohm arbeitet faszinierend detailreich, selbst höhere Frequenzen werden exakt und hervorragend fokussiert wiedergegeben. Unterstützt durch den Tieftöner W 170 S - 8 Ohm deckt diese Kombination nahezu den kompletten benötigten Frequenzbereich ab.

Ob als Computerlautsprecher rechts und links neben dem Schreibtisch oder als Stereo-Set für den Wohn- oder Schlafbereich, dank des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses kann dieser Lautsprecher universell in den verschiedensten Räumlichkeiten angewendet werden, ohne den Geldbeutel zu sehr zu belasten. Die einfach, aber effektiv und interessant aufgebaute Serien-Frequenzweiche liefert ihr Übriges hinzu und rundet diesen kostengünstigen Bauvorschlag ab.

Technische Daten

Nennbelastbarkeit 60 W
Musikbelastbarkeit 100 W
Nennimpedanz Z 4 Ohm
Übertragungsbereich (-10 dB) 50–20000 Hz
Mittlerer Schalldruckpegel 84 dB (1 W/1 m)
Trennfrequenz 200 Hz
Gehäuseprinzip Bassreflex
Nettovolumen 17 l + 0,7 l
Außenmaß Höhe 900 mm
Außenmaß Breite 120 mm
Außenmaß Tiefe 280 mm
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Amplituden- und Impedanzfrequenzgang

Presse

Auszug aus Klang & Ton

"Den Hörtest haben wir (wie immer) in unserem Hörraum gestartet - eine vermeintlich fiese Aktion, wähnten wir doch die Grundfläche viel zu groß für die schmale Stella Light. Pustekuchen: Die beiden schieben ordentlich im Bass und füllen den Raum mit Tieftonenergie - nicht aufdringlich und wummernd, sondern mit dieser ganz speziellen federnden Eleganz guter Papiermembranen, die meiner Meinung nach zwischen den Extremen der trockenen Klarheit einer Hartmembran oder der satten Wärme einer Kunststoffmembran den besten Kompromiss darstellt und vor allem am meisten Charme verbreitet. Immer wenn man sich etwas eingelullt fühlt von der leichten Mühelosigkeit des W 170 S, schiebt er einen Bassimpuls in Richtung Hörplatz, der spüren lässt, dass hier ein ambitioniertes Chassis mit ordentlich Fläche am Werk ist. In einem kleineren Hörraum lässt der Bass beileibe nichts mehr vermissen – den Gedanken an einen unterstützenden Sub-Subwoofer pulverisiert die beiden Boxen geradezu.

 

Zu diesem spritzigen Bass gesellt sich der kongeniale FRS 8. Auch er geht - entlastet von den ganzen tiefen Tönen - dynamisch und blitzschnell zu werke, entfaltet über fast sieben Oktaven ein riesiges Spektrum von Tönen und Klangfarben und macht wieder einmal deutlich, warum er unter den kleinen Breitbändern einer der ganz Großen ist."

 

"Fazit

Von wegen "light": 180 Euro für zwei vor allem in Sachen Klang ausgewachsene Standboxen - besser geht's schon fast nicht mehr. Als Zugabe gibt es obendrauf noch eine ordentliche Portion Breitbänderfaszination - was will man mehr?"