Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum ist ein greller Kreidelärm unerträglich?
guten morgen
( moin für jürgen...und gumo für die jüngeren lol)
in diesem artikel wird es erklärt:
http://www.google.fr/url?q=http://www.zukunftwissen.apa.at/cms/zukunft-wissen/fti-und-wissenschaft/topnews_einzel_rss.html%3Fid%3DCMS1321364105598&sa=U&ei=zCrPTqGDMNDgtQas0vD6DA&ved=0CBAQFjAA&usg=AFQjCNFiSOxOLaoDpjNdRHkHqeVcqNiVwA
Der Frequenzbereich zwischen 2.000 und 4.000 Hertz spielt auch in der menschlichen Sprache eine besondere Rolle, hier liegt laut Reuter der Hauptanteil der Vokal- und Konsonantenerkennung. Auch Babys würden vorwiegend in diesem Frequenzbereich schreien. Der Grund dafür ist die Anatomie des menschlichen Gehörgangs: aufgrund dessen Länge liegt die Eigenresonanz in einem Frequenzbereich zwischen 2.000 und 4.000 Hertz. Die Wissenschafter vermuten deshalb, dass bei den Kratzgeräuschen die Wirkung der als besonders unangenehm empfundenen Frequenzanteile vom Gehörgang noch verstärkt werden.
Man sollte also besonders diese Zone ausfeilen...;)
wenn möglich trennung vermeiden zum beispiel...:cool:
bleibt zum Trennen ja dann nur unter 2000Hz was schwierig wird, weil bei über 4000 Hz ist es viel schwieriger die Phase mit den Vorhanden Bauteilen passend zu bekommen.
Was spricht denn gegen eine Trennung im Präsentsbereich? Auf dem wird in dem Text leider nicht eingegangen.
Moin Jama
Das schreibe ich schon lange, dass in diesem Bereich der Pegel besser zu leise als zu laut sein soll, auch Linkwitz nennt dieses Problem und senkt bei 2500 am steilsten ab.
Das hat aber mit der Trennung nichts zu tun. Man sogar die Trennung so geschickt machen, dass der Pegel dort etwas niedriger ist.
...Then came another eureka moment, after Linkwitz had read Acoustics and Hearing, a new book by Dr. Peter Damaske, a German scientist summarizing a whole lifetime of studies...... what Linkwitz was looking for, and found, was scientific evidence of something else that he already knew by subjective experience—that a pair of anechoically flat loudspeakers must have their treble response attenuated when brought into a normal, reverberant listening room. .... How much attenuation is needed, and starting at what frequency, required a bit of experimentation, .........
http://www.linkwitzlab.com/images/graphics/stereo-slope3.jpg
Version 2 fand Linkwitz am besten, ich auch. Linkwitz schreibt, dass ohne diese Absenkung Frauenstimmen zu grell erscheinen. Nach m.Meinung hängt das aber sehr vom Abstrahlverhalten der LS ab und vom Raum ab. Frequenzgang auf Achse ist nicht aussagekäftig genug. Bei der Concorde Mk 3 wird bei 2 -4 kHz zu viel Schall seitlich abgestrahlt, das klang mir zu hart.
Beim Durchwobbeln mit einem Frequenzgenerator fällt mir der Frequenzbereich bei 3000-4000 Hz des öfteren als sehr unangenehm und scharf auf.
Der lästige Frequenzbereich kann natürlich von Person zu Person etwas variieren, wird aber schon in diesem Bereich liegen.
Der Gedanke ist mir auch schon gekommen, diesen Frequenzbereich durch einen Saugkreis im Hochtonzweig einfach mal um 2-3 dB abzusenken.
Vielleicht wird das gesamte Klangbild der Box wirklich angenehmer, wenn in dem "lästigen" Hochtonbereich weniger Energie im Raum steht.
Wäre zumindest mal einen Versuch wert.
Dies würde aber wieder der Maxime des schnurgeraden Frequenzganges widersprechen.
Andy
Mache das Andy, so habe ich es bei der Concorde gemacht. Pfeife auf den geraden Frequenzgang, zumindest solange du den F-Gang unter Winkel nicht kennst. Man hört immer die Summe aus beiden. Schau dir den Energiefrequenzgang an und senke den F-Gang dort, wo dieser überhöht ist. Mir gefäält am besten, wenn das Mittel aus F-Gang und EFG gerade ist.
Siehe Anhang. Concorde Visaton-meine.
in der frühere Zeitschrift "l'audiophile" die alle zwei monate erschien, war auch die rede von der "regel der 400000"...
das eine box ausgewogen klang sollte der untere frequenz bereich mal den oberen bereich 400 000 betragen....
darunter und darüber sollte den f-gang sanft abfallen
beispiel: 50hz-8000hz oder 40-10000 etc...
http://www.google.fr/url?q=http://www.asrr.org/biblioteca/Revue%2520Audiophile/INDEX&sa=U&ei=dmjPTterM8ndsgahvr2oDA&ved=0CCYQFjAH&usg=AFQjCNFEs0C1G85-PhGYYk-lTW6yXf_qhw
Was spricht denn gegen eine Trennung im Präsentsbereich? Auf dem wird in dem Text leider nicht eingegangen.
Gezeigt wurde ja nur, dass das Gehoer in diesem Frequenzbereich besonders sensibel bzgl der Amplitude ist.
Aus etwas pragmatischer Sicht macht es ja Sinn, gerade in diesem Bereich zu trennen weil die dort notwendige genaue Amplitudenjustage mit den sowieso vorhandenen Bauteilen erledigt werden kann...
Jama. Das kommt mir spanisch vor.;)
C'est du chinois.
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=das%20kommt%20mir%20spanisch%20vor&source=web&cd=1&sqi=2&ved=0CCAQFjAA&url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FDas_kom mt_mir_spanisch_vor&ei=i2rPTsfiMMPFswb4h9m9DA&usg=AFQjCNGhMj17i7rUcJaKUANMSbqI4HyQhQ&cad=rja
Dann würde 200–2000Hz auch gut klingen. *zweifel*
Oder noch besser: Von 632,45553203367586639978Hz bis 632,45553203367586639978Hz.
nicht übertreiben...:rolleyes:
Das ist auch einer der Gründe warum VISATON Boxen im allgemeinen sehr analytisch und aber auf Dauer sehr anstrengend klingen. -->Lineare Abstimmung.
Ich baue auch eine Absenkung mit dem DSP ab 500 bis 3500 Hz ein. Der Lautsprecher klingt erstmal wie ein Weichspüler, aber nachhinein ist ein ermüdungsfreies Hören möglich.
Gut, das ich in meinen Gehörgängen schon diese Entzerrung eingebaut habe ...
manchmal hat ein Beruf mit viel Arbeitslärm und damit verbundenen Beinträchtigungen in bestimmten Frequenzbereichen dann doch 'sein Gutes' :(
Da hat Lando Recht. Jüngstes Beispiel: Sonja (das Original) hörte gestern (mangels Concorde) CD mit den Bijous in Visaton Abstimmung. Dann Umschaltung auf den PEQ, so wie es mit Messmikro über den AVR eingestellt wurde.
Kommentar: Mit PEQ klingt es besser, nicht so grell.
Moin Jama
Das schreibe ich schon lange, dass in diesem Bereich der Pegel besser zu leise als zu laut sein soll, auch Linkwitz nennt dieses Problem und senkt bei 2500 am steilsten ab.
Das hat aber mit der Trennung nichts zu tun. Man sogar die Trennung so geschickt machen, dass der Pegel dort etwas niedriger ist.
...Then came another eureka moment, after Linkwitz had read Acoustics and Hearing, a new book by Dr. Peter Damaske, a German scientist summarizing a whole lifetime of studies...... what Linkwitz was looking for, and found, was scientific evidence of something else that he already knew by subjective experience—that a pair of anechoically flat loudspeakers must have their treble response attenuated when brought into a normal, reverberant listening room. .... How much attenuation is needed, and starting at what frequency, required a bit of experimentation, .........
http://www.linkwitzlab.com/images/graphics/stereo-slope3.jpg
Version 2 fand Linkwitz am besten, ich auch. Linkwitz schreibt, dass ohne diese Absenkung Frauenstimmen zu grell erscheinen. Nach m.Meinung hängt das aber sehr vom Abstrahlverhalten der LS ab und vom Raum ab. Frequenzgang auf Achse ist nicht aussagekäftig genug. Bei der Concorde Mk 3 wird bei 2 -4 kHz zu viel Schall seitlich abgestrahlt, das klang mir zu hart.
"Version2" hab ich kürzlich mal am HTPC im wohnzimmer (Wo meine Stealths stehen ) in foobar ungefähr mit dem eq eingestellt und ich hatte den AHA-effekt !
aber wäre das in stark gedämpften räumen nicht zu wenig an höhen oder mag ich es "englisch" ??
Das ist vom Raum und Geschmack und auch der Abstrahlung der Boxen unterschiedlich. Im Endeffekt hilft nur probieren. Linkwitz hat ja auch verschieden Kurven getestet bis zum "Heureka".
Deine Stealth müssten bei 4000 Hz zu viel Energie in den Raum strahlen, teste mal, da zu senken. Ist aber wilder Spekulatius.:D
Weicheier...
Echte Männer (er)tragen es in Würde.
:D
Frankynstone
26.11.2011, 15:44
Den lästigen Frequenzbereich abgesenkt gibt es serienmäßig von B&W. Wer's braucht, soll's kaufen oder nachbauen.
@Jama: Deine Regel der 400000 kenne ich im Prinzip auch, aber etwas anders. Der Übertragungsbereich soll symmetrisch um eine Mittenfrequenz von etwa 800 Hz sein, damit der Klang ausgewogen empfunden wird. Demzufolge klingt eine Übertragungsanlage ausgewogen, deren Frequenzbereich von 70 Hz bis 10 kHz reicht oder von 150 Hz bis 4,5 kHz. So kämen wir ungefähr auf eine Regel der 680000. Es heißt jedoch nur, dass Höhen und Tiefen sich in einem ausgewogenen Verhältnis befinden. Musikalischen Ansprüchen genügt das nicht unbedingt.
@We-Ha: Man wird immer eine viertel oder halbe Oktave über dem Ton schwerhörig, mit dem man zu laut beschallt wird, irgendwie sowas war da. Der Schadton selber bleibt jedenfalls hörbar. Und das ist auch eine Ursache dafür, dass die Hörfähigkeit bei hohen Tönen schneller nachlässt als bei tiefen.
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