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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : GehäusewandResonanzBekämpfung


maha
23.01.2003, 16:18
Hallo!

Es folgt Blödes!!!!
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Einleitung:

Das BR-Prinzip funktioniert relativ gut. Einig??? Eher ja.
Weil ein ABGESTIMMTER Resonator die TreiberMembrane so beaufschlagt, dass sie weniger Hub machen muss.... (rund um die mech Reso des Gehäuseresonators.)

Immer noch einig???
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Was stellt eine eigenresonierende Gehäusewand dar? Na klar, ein unerwünschtes Ereignis. Mächtig viel Schall wird abgestrahlt (wegen der Fläche!!).

Frage:
Könnte man eventuell mit einem auf die Blödfrequenz ABGESTIMMTEN mechanischen Resonator die Amplitude der Blödfrequenz verringern???? Grad so wie es bei BR auch passiert???

Psst! Klar!
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Nebensätze:
- Wandstärken von 60mm helfen
- komplizierteste Sandwiche auch... die tun dann toll bedämpfen..... Bewegungen, die bereits entstanden sind.
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Die korrekt montierte Masse-Feder-Kombi täte das doch auch. Und es wäre total inovativ!

Wie baut man sowas?
Wer liefert Rechengrundlagen?
(Omega=Wurzel(k/m))


Gruß, maha

Bernhard
23.01.2003, 16:28
Maha !

Bei reinen Subs ist es wurscht IMHO.

Im Grundton habe ich das Gehäuse mit Zement ausgegossen.

Grüsse, Bernhard

maha
23.01.2003, 16:48
Servus aus Wien!

Hab´ mich umgezogen..... bediene jetzt die Tastatur in Hemd, Kravatte und Anzug!

Simuliere daher einen Marketingmenschen.... welcher meint:

"Die genaue Lokalisierung der finiten Elemente gab uns die Gewissheit! Wir sind einem Geheimnis auf der Spur - und somit auf dem Weg nach Stockholm...
Unsere Techniker haben es vollbracht! Selbst winzige Spuren des eingeschwungenen Störschalls sind kompensierbar!
Unsere Forschungsarbeit machte es möglich, unser Glauben an uns selbst auch.
Der Vorstandsvorsitzende hatte den Durchblick... er gab "grünes Licht". Somit konnte dieser bahnbrechende Durchbruch erzielt werden."

Stockholm wartet - nobel geht die Welt zugrunde.

Gruß, maha

[Dieser Beitrag wurde von maha am 23. Januar 2003 editiert.]

maha
23.01.2003, 16:54
Bernhard, sogar der Vorstandsvorsitzende meint: "Bei reinen Subs ist das vollkommen wurst!" (<--- man beachte die Steigerung: ´vollkommen´)

Besten Gruß, maha
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PS: Sind die bisherigen Aussagen Wahrheit oder Spass?
1, 2 oder 3......

ichse1
23.01.2003, 17:15
Ebenfals Grüße aus Wien.

Ich denke Du meinst eine Art Schwingungstilgung.

Ein Feder-Masse System schwingt. Das wollen wir aber nicht. Daher koppeln wir es mit einer weiteren Feder an eine zweite Masse, die genau gegengleich schwingt.(?) Dadurch kommt die erste Masse vollständig zur Ruhe. (natürlich nur bei genau berechneter Auslegung des Systems)

Für ein einfaches System hab ich das schon mal gerechnet, für ein Lautsprechergehäuse wird es für den gemeinen Wastel allerdings schwierig.

mfg Stefan

maha
23.01.2003, 17:28
Ichse!

Genau! (bist jo a a Weana)

Und sooooo schwierig ist das nicht.
Weder die GehäusewandResoMessung... noch die dadurch bestimmte Masse-Feder=Ruhigstellung.

Und es wäre soooo inovativ!

Gruß, maha

[Dieser Beitrag wurde von maha am 24. Januar 2003 editiert.]

maha
23.01.2003, 20:40
Eines noch.....

Man liest in AudioForen immer wieder von "Fliesenaufdoppelungen", "Supersandwichs"mit Blei und anderen hyperwirksamen Gehäusewand-Ruhigstellungen..........
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Maha versucht´s hintenrum..... und quer durch´s Auge! Besten Gruß!

Mad-Man
23.01.2003, 21:27
...Schon mal mit Impulskompensation versucht ? Zwei identische Chassis Rücken an Rücken. Sorgt angeblich für eine Gehäuseberuhigung um den Faktor zehn. Noch besser wärs eventuell wenn man die Chassis an den Befestigungspunkten mit Gewindestangen miteinander verbindet.

Christian

[Dieser Beitrag wurde von Mad-Man am 23. Januar 2003 editiert.]

TheRogue
23.01.2003, 21:33
@ Mad-Man

hast du da an einen gewissen BOXER gedacht? (nein keine Sportler *g*)

Einige meinen, dass soll erstaunlich gut funktionieren...
http://www.mlaudio.de/Technologies/Boxer/boxer.html

CU Stefan

Bernhard
23.01.2003, 22:42
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>...Schon mal mit Impulskompensation versucht ?[/quote]

Ja, ich http://www.visaton.de/ubb/biggrin.gif

Nachdem ich die Löcher in den beiden Subs, wo die Kabel durchgingen jetzt ordnungsgemäss mit einer Steckerbuchse verschlossen habe und das 2. Paar WS33NG eingebaut ist, besteht bei ungünstiger Hörposition, tiefbasslastigem Musikmaterial und hoher Lautstärke

akute Gefahr ins Koma zu fallen !

Mad-Man
24.01.2003, 01:29
Hi,
Den "Boxer" kannte ich noch nicht. Ich kenne das System nur von einer Box von Audio-Physics.
Mit solchen Gewindestangen versteife ich auch die Gehäusewände (alle 5cm eine solche Verstrebung)
Ich glaube Metall eignet sich dazu sehr gut die entgegengestzten Impulse zu übertragen da es eine interne Schallgeschwindigkeit von ca. 11.000 m/s hat.

Christian

maha
24.01.2003, 01:35
Hi!

Kurze Frage... Was hat "Impulskompensation" mit der Eingangsfragestellung zu tun?

(.) viel
(.) einiges
(.) manchmal doch
(.) wenig
(.) gar nix

Zutreffendes bitte ankreuzen!

Gute Nacht, maha

[Dieser Beitrag wurde von maha am 24. Januar 2003 editiert.]

Ulli
25.01.2003, 12:55
VIEL !!!

Farad
25.01.2003, 15:35
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
(.) viel
(.) einiges
(x) manchmal doch
(.) wenig
(.) gar nix
[/quote]

[Dieser Beitrag wurde von Farad am 25. Januar 2003 editiert.]

Mad-Man
26.01.2003, 17:44
Maha, meinst Du vielleicht in etwa sowas:

Experiment: wir nehmen ein Lineal und schlagen es an eine Tischkante, wie nicht anders zu vermuten schwingt es. Nun kleben wir drei Zusatzmassen drauf (z.b. grosse Unterlagscheiben) eine vorne, eine hinten und eine in der Mitte. Ergebnis: das Lineal schwingt nicht mehr aufgrund der unterschiedlichen Verteilung der Massen. Dieses Verfahren wird normalerweise in der Brücken- und Gebäudekonstruktion angewandt. Ob und wie man es für ein Lautsprechergehäuse anwenden könnte weiss ich aber leider auch nicht.

Christian

Bernhard
26.01.2003, 18:07
@Mad Man

das Prinzip wendet man sogar bei Membranen an, die Scanspeak 18W8545 zum Bleistift haben unregelmässig gestreute und geformte starke knotenartige Verdickungen in der Membran.

http://www.beautyphoto.de/Knoten.jpg

Und gehören zu den wenigen Chassis die obenrum mit 6dB trennbar, bzw. bis an den oberen Rand des Übertragungsbereiches einsetzbar sind.

Grüsse, Bernhard



[Dieser Beitrag wurde von Bernhard am 26. Januar 2003 editiert.]

Bernhard
26.01.2003, 18:13
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Es folgt Blödes!!!![/quote]

Kurze Frage zwecks Forumstatistik http://www.visaton.de/ubb/wink.gif: Mit welcher Häufigkeit ?

(.) weniger häufig
(.) häufig
(.) sehr häufig
(.) extrem häufig
(.) immer

maha
26.01.2003, 19:09
Hallo Bernhard!

The votes from Austria:

(.) weniger häufig
(.) häufig
(.) sehr häufig
(.) extrem häufig
(X) immer

Gruß, maha

MrWoofa
26.01.2003, 19:13
Knoten in der Membran? Hat mein Rockford-Subwoofer auch! Sieht aus wie Eierkarton von unten *g*

maha
26.01.2003, 19:20
Hallo!

Gemeint hatte ich es so:

-eine 40*40cm Wand wird ungefähr bei 500 Hz resonieren, kommt auf das Material und die Wandstärke an.

-mittig einen auf 500Hz abgestimmten Masse-Feder Resonator anbringen. (Die Feder mit der Wand verschrauben... am anderen Ende sitzt die Masse

-Z.B. Spiralfeder plus 1kg Beton...

Gruß, maha

maha
26.01.2003, 19:29
Nochwas....

Das mit den "Knoten in der Membrane" bewirkt anderes.

Eine sehr homogene Membrane (Alu) wird lange ruhig sein.... dann heftig in EINE bevorzugte Reso aufbrechen.

Die "Knötchenmembrane" wird sich nicht so recht für EINE Reso entscheiden wollen. Daher mit mehreren Frequenzen resonieren, dafür mit geringerem Q.

IMHO*IMHO*IMHO!!!

Gruß, maha

maha
26.01.2003, 20:44
Hi!

Eine 500Hz Anregung + ein "höllisch" abgestimmter Schwinger ergibt eher das:
http://www.civeng.carleton.ca/Exhibits/Tacoma_Narrows/TacomaNarrowsBridge.mpg

Na ja... wurst!

Oder! Die Randbedingungen machen es.

Gruß, maha...