PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verstärker für mehrere Voxen


Merlin
25.12.2002, 21:34
So... Bevor ich mir für 5xVOX 252... später eventuell 7xVOX 252 nun einige Yamaha 10xx Verstärker ersteigere...

Wollte fragen ob jemand weiss ob es auch einen DTS-Verstärker gibt, der genug Power hat für 5-7 Voxen (Heimkino)
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=23960&item=3301465880

Der sieht ganz nett aus... Aber ich denke auch bei dem Verstärker wird es nicht für 5-7 Voxen reichen, wenn er auf einigen Kanälen Dampf geben muss... Der Sub wird natürlich aktiv, das steht ausser Frage...

Also, wollte nur fragen ob ich mich überhaupt weiter umschauen muss nach EINEM Verstärker oder ob ich meinen (gerade neuen) DTS Verstärker einfach behalte und halt 3 Yamaha AX 10xx Verstärker für Befeuerung der Voxen benutze... Weil dann fang ich mal direkt an mit den Ersteigerungen *g*

Vielen Dank

Merlin

MrWoofa
26.12.2002, 06:42
Hallo,

Das Gerät ist nicht schlecht, bietet jedoch nur 6.1, also die Möglichkeit zweier Backsurrounds und somit die Möglich deren Nutzung als zusätzliches Paar Surround bei 5.1 entfällt auch.

Leistungsmäßig biete er (da IMO mit dem AZ 1 vergleichbar, test in Audiovision 6/2002) an 4 Ohm 5x 184W, allerdings in 8-Ohm Betriebsart, also nicht von der Yamaha-Garantie abgedeckt. 180W ist auch nicht viel mehr als die (ebenfalls in der audiovision) getesteten 5x150W meines Denon 3802, WIE LANGE die 180W da rauskommen, schreiben die leider nicht bei.

Eine Idee wäre der Denon AVC A1 SR, evtl auch der A1 SE, allerdings hat dieser m.E. kein ProLogicII und evtl kein DTS ES 6.1 discrete.
7 Kanäle auf jeden Fall, 240W/4Ohm, das läge schon im Leistungsbereich der meiner AX-900. Allerdings liegt hier auch der Neupreis bei stattlichen 4800€...

Billiger wirds auf jeden Fall mit einer Stereo-Verstärker Armee...

Apropos Armee:

Hab es gestern endlich geschafft, meine beiden AX-900 an die Front-VOXen anzuschließen. Im Musikbetrieb fällt mir der Unterschied Denon - AX-900 nicht sonderlich auf, für 2 Kanäle hat der Denon Power genug. Im Mehrkanalbetrieb (ratet mal,mit welchem Film ich getestet habe http://www.visaton.de/ubb/biggrin.gif ) ist erstmal eine ganze Ecke höhere Lautstärke möglich, aber auch mit 'normalem' Abhörpegel klingt es jetzt wesentlich dynamischer, knackiger, nicht mehr so matt und fade. Besonders vom Center ist mir jetzt jedoch eine leichte Höhenbetonung aufgefallen, die teilweise sogar bei höheren Pegeln als leicht nervig einzustufen ist. Allerdings habe ich für den AX-900, der den Center befeuert, noch immer keine MOX-Widerstände als Emitterwiderstände bekommen, da sitzen jetzt noch Billigst-Drahtwiderstände drin...

Grüße, http://members.aol.com/MrWoofa/mrwoofasmall.gif

Merlin
26.12.2002, 10:10
Ok, danke erstmal dann werde ich mir auf jeden Fall auch eine Verstärker-Armee zulegen http://www.visaton.de/ubb/biggrin.gif

Kann mir von euch noch jemand sagen wie wichtig es ist 3 100% GLEICHE Verstärker zu verwenden? Ich liebäugle mit den Yamaha AX 1050, AX 1070, AX 1090... Kann man diese auch "mischen" oder sollten es 3 gleiche Verstärker sein? Hat so etwas schon mal jemand getestet? Also aus dem Bauch raus würde man natürlich auf 3 gleiche Verstärker setzen...

Frank S
26.12.2002, 13:52
Yamaha ist nicht gerade das Optimum wenn es um Versdtärker geht. Das könnte man hier jetzt ausführlich bis ins Detail breittreten, aber ich würde nicht so verbissen an Yamaha kleben.

Man kann durchaus auch verschiedene Amps mischen, klanglich ist der Unterschied verschwindend.

johnjay82
26.12.2002, 14:04
@Merlin

Ich habe ebenfalls eine Verstärker-Armee für´s Heimkino. Alle 3 Verstärker sind verschiedene Modelle und bisher kann ich mich nicht beklagen.
Einheitliche Verstärker wären natürlich besser.

Grüsse
Dennis

Merlin
26.12.2002, 15:12
@Frank S

Was würdest du denn empfehlen an Verstärkern? Die Yamaha AX 10xx waren damals so in der 2000 DM Klasse und sind nun um 300 Euro zu haben. Habe bisher auch nur gutes darüber gehört.

Welchen Verstärker in ähnlichem Preisniveau könntest du denn empfehlen?

Frank S
26.12.2002, 15:22
Wird zwar langweilig, aber ich würde gebrauchte RB981 suchen. Diesen Amp haben wir auch hier stehen (treibt die Atlas compact) und das Gerät ist technisch einwandfrei.

Ringkern mit echten 500VA, Sanken Endtransistoren (6 Stück pro Kanal), Dämpfungsfaktor >500 auch über 20kHz. Großzügige Kühlkörper, brückbar.

Merlin
26.12.2002, 16:06
Naja sooo langwierig ist die Suche nicht... habe nach ca. 30 Sekunden gleich 2 gefunden http://www.visaton.de/ubb/wink.gif
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=12051&item=1947082206
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=12051&item=1947545991

Was meint der Rest... Also rein von den Technischen Daten etc würde ich eher den Yamaha 1070 / 1090 nehmen... Oder sind die Rotel-Dinger wirklich merklich besser?

Merlin

Frank S
26.12.2002, 16:27
Die Rotel sind erheblich besser.

Zum Glück hat Yamaha in Mannheim einen Servicepunkt der auch an Privatpersonen liefert. Wenn man einige Stunden mit Vollast gehört hat, so investiert man 90$, lötet 30 Minuten und die Kiste läuft wieder. Ersatzteile werden für alle Yamaha Geräte mittleren Alters noch angeboten (Reparatursatz).

We-Ha
26.12.2002, 17:47
Ich habe aufgrund dieses Themas hier mal wieder meinen Revox A78 als Hauptstufe angeschlossen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie anders der Sound auf einmal klingt (natürlich besser, oder findet das nur in meinem Kopf statt?)
Ich werde nun doch mal ernsthafterweise die Elkos auskucken und bestellen......

PS: Vox und ReVox, na, wenn das nicht zusammengehört http://www.visaton.de/ubb/wink.gif

[Dieser Beitrag wurde von We-Ha am 26. Dezember 2002 editiert.]

johnjay82
26.12.2002, 18:05
@We-Ha

Jetzt sag nicht, dass du Revox-fan bist...
Mein Vater nämlich auch!

Grüsse
Dennis

Frank S
26.12.2002, 18:19
Revox ist so eine sache für sich.

Der A78 ist technisch gesehen sehr solide aufgebaut (miserabel sind einzig die selbstgebauten Quellenschalter hinter der Frontplatte). Die Netzteilelkos sollzte man auf 63V erhöhen und die anderen austauschen (Kurzschlußgefahr nach 25 Jahren).

Der A78 klingt warm, ähnlich einer Röhre. Die Leistung ist mit gewissen Einschränkungen ausreichend.

Andere Revox Geräte sind schlechter konzipiert. Da gab es ein Gerät wo 7V zwischen einem 7812 und ein1m 7805 abgegriffen wurden. Solche Schaltungskonzepte sind nicht gerade elegant. Dennoch war das Gerät mit einem rießigen Schnittbandkern-Trafo ausgestattet.

Revox ist überteuert und sein Geld nicht wert. Sieht man aber von den Kosten ab, so erhielt man früher zumindest Geräte der Leistungsklasse des "oberen Drittels".

Also übertteuert aber nicht schlecht. Im Gegensatz zu den Japanern sind die Revox Geräte die ich bisher hier hatte alle vollgasfest gewesen.

Heute sollte man da wersentlich stärker aufpassen: Revox geht in die richtuing B&O, liefert zweifelhafte Konzepte für 8000$ usw.

T+A hat es auch erwischt: statt -wie früher- vernünftige Technik verkaufen die mitlerweile abgespeckte Technik mit VIEL Prestige zum doppelten Preis.

MrWoofa
26.12.2002, 20:06
@FrankS:

Du bemängelst an den Yamahas ja hauptsächlich die Kühlung. Im AX-900 ist noch genug Platz,den vorhandenen 33cmBx8cmH 6cm Rippenlänge großen Kühlkörper gegen einen 33x10x8cm auszutauschen, falls es sowas gibt (ich denke mal)

Würde das Sinn machen? Wäre ein schwarzer Kühlkörper wegen besserer Wärmeabstrahlung besser?

Oder soll ich einfach einen langsamlaufenden Lüfter hinter meinen (noch wachsenden) Amp-Turm stellen?

Ich werde an die Amps noch lange Füße bauen, so daß sie einen Abstand von 10-15cm untereinander haben.

Grüße, http://members.aol.com/MrWoofa/mrwoofasmall.gif

woody
26.12.2002, 20:49
Hallo Carsten,

Werden deine AX-900 überhaupt richtig warm? Wenn nicht, brauchst du auch keinen grösseren Kühlkörper.

Gruss Norbert

Frank S
26.12.2002, 21:21
Die alten Yamahas tendierten zum schwingen (Rechteck mit 80kHz), habe das selbst auf dem Oszi betrachtet. Dabei sind kurzzeitig *beide* Zweige durchgeschaltet was sehr kurzfristig zum Totalschaden an der Endstufe führt. Diese Amps kriegt man gebracucht oft geschenkt und man kann sie recht einfach reparieren. Einen 2.2nF in die Gegenkopplung und die Teile laufen stabil.

Das mit der Kühlung ist ein Problem das ALLE Japaner betrifft. Also: Kenwood, Sony, Yamaha, Denon, Technics, Marantz u.v.a.m.

Bei Yamaha war bis vor kurzem zumindest das Netzteil und die Treiberstufe so gut ausgelegt daß mit guter Kühlung noch was zu retten war. Bei Vollastbetrieb macht ein Lüfdter Sinn, auch der Trafo sollte gekühlt werden.

Bei neueren Japanern ist alles verloren, da müßte man -bis auf das Gehäuse- alles umbauen was sich nicht lohnt.

Dennoch: an Rotel kommen die Japaner allesamt nicht heran. Das soll nicht heißen daß Rotel ab Werk perfekt ist: die haben auch so ihre Macken (Ruhestrom-stabilisierung, Pfeifen beim Abschalten,...), aber die treten nur selten auf und werden einfach behoben.

Den perfekten Amp gibt es noch nicht für bezahlbares Geld zu kaufen: das werde ich in geraumer Zeit selbst in Angriff nehmen...

MrWoofa
26.12.2002, 21:30
Hallo woody,

also nach ca. 5min Vollast bei Musik (kurz bevor es anfängt, unsauber zu klingen - du weißt was die VOXen dabei an Pegel machen!) ists über dem Kühlkörper ne Hitze wie bei nem vollaufgedrehten Heizkörper... Bei Heimkinobetrieb (Titan AE, ca. 40min geschaut) werden die nicht ganz so warm, aber noch ist es nicht Sommer und 23° in meinem Wohnzimmer...

Werde die Sache mal beobachten. OK, gleich bei Cap&Capper werden die wohl eiskalt bleiben http://www.visaton.de/ubb/biggrin.gif

Grüße, http://members.aol.com/MrWoofa/mrwoofasmall.gif

woody
26.12.2002, 21:44
@ Frank S

Kannste das mit dem Kondensator in der Gegenkopplung genauer erklären? Woher bekommt man denn einen Schaltplan z. Bsp. vom AX-900?

@ Carsten

Heizungtemperatur ist doch noch nicht so schlimm. An meinem Sony konnte man sich regelrecht verbrennen. Na gut, etwas übertrieben http://www.visaton.de/ubb/wink.gif Aber der Ruheheizwert des Sony's entspricht bei mir in etwa dem Heizwert des Yamaha's bei gut hörbaren Filmdialogen ohne Dynamikbegrenzung. Mit einem (VOX-)Center als Last wird der Sony einiges heisser, als der Yamaha mit zwei VOXen (Front + Rear ohne Subunterstützung).

Was hilft: Jeweils eine Front und Rear-VOX an einen (externen) Verstärker zu hängen.

Gruss Woody

Frank S
26.12.2002, 21:49
Mal mit leicht befeuchtetem Finger an das Kühl-Blech fassen. Wenn es zicht, sind die Transistoren in akuter Lebensgefahr.

Bei den aktuell anstehenen Verlustleistungen pro Transistor (Rotel baut nicht ohne Grund mehrere parallel ein) ist der Transistor im Innern dann schon >150 Grad...

Das ist das problem: der Kristall mag ja 170 Grad verkraften, aber bei 50W Verlustleistung dürfte das Gehäuse vom Transistor nur noch 70 Grad warm sein (thermischer Übergangswiderstand Sperrschicht zu Gehäuse). Die Glimmerplättchen, alles erhöht diesen Widerstand noch weiter.

In den Griff kriegen kann man das nur durch:

1.)Massive Kühlkörper statt einfacher Kühlbleche, eloxiert und mit großer Oberfläche

2.)Aufteilung der Gesamtverlustleistung auf viele, parallele Einzeltransistoren.

Die HCA2200 z.B. hat *7* Stück NPN und *7* Stück PNP parallelgeschaltet *pro Kanal*. Da kriegt jeder seine 30W ab und dann könnte das Kühlblech ohne weiteres 100 Grad erreichen ohne daß die Sperrschicht überhitzt.

Frank S
26.12.2002, 21:54
Nochwas: bei zahlreichen Verstärkern ist die Bestückung mit mehreren Transistoren sogar auf der Platine schon vorgesehen. Das ist insbesondere bei den zweitgrößten Geräten einer Modellreihe der Fall. Wenn man so ein Gerät erwischt hat, kann man ganz einfach die Transistoren + Emitterwiderstände + einige Drahtbrücken nachträglich aufrüsten.

Wo das nicht vorgesehen ist, kann man mehrere kleine Zwischenplatinen einbauen (selbst geätzt oder notfalls auch Lochraster) welche dann je einen Transistor und Emitterwiderstand aufnimmt.

MrWoofa
26.12.2002, 23:40
Hallo,

also nach ca. 1,5h Cap&Capper (Uralter Disney-Zeichentrick, also Leerlauf http://www.visaton.de/ubb/biggrin.gif ) ist der Kühlkörper (kein Blech) des AX-900 ungemütlich warm. Zischen tuts noch nicht, aber lange anfassen mag man den auch nicht mehr.

@Frank:

Ich kann dir dir Schaltplan der Endstufe des AX-900 zumailen oder hier einstellen, könntest du dann reinzeichnen, wo genau die 2,2nF hinmüssen? Sind ja doch mehrere hier, die das interessiert.

Grüße, http://members.aol.com/MrWoofa/mrwoofasmall.gif


[Dieser Beitrag wurde von MrWoofa am 26. Dezember 2002 editiert.]

Frank S
26.12.2002, 23:49
Aus dem Stehgreif weiß ich nicht, ob der AX-900 auch betroffen ist. Ich hatte diesen Fall beim AX-500. Der Kondensator kam über den Widerstand in der GGK. Von Yamaha gab es auch einen offiziellen Umrüstsatz, aber der 2.2nF war schneller verfügbar und funktionierte.

Da die Bandbreite dadurch nach oben etwas begrenzt wird, sollte man den Umbau nur bei Bedarf machen.

Solange er nnoch nie abgebrannt ist und auch beim lauten Hören keine harten Knackgeräusche auftreten kann man eigentlich beruhigt sein. Ggf. würde ich mal bei der Technik von Yamaha anrufen. Bisher waren die sehr kompetent+hilfsbereit+freundlich.

Wolfram 2
27.12.2002, 00:06
@ Frank S
Du scheinst echt Ahnung von dem ganzen zu haben!
HILFE, ich will mir nämlich eine Endstufe selber bauen, die gleich 6 Kanäle beinhaltet (natrlich getrennte). Oder eben drei normale Endstufen selber bauen, aber ich habe keine Ahnung wie, ohne viel Geld auzugeben (Thommessen, Thel etc.).
Ist es möglich, daß du mir so etwas bauen könntest,oder sagen könntest wie so was geht und mir Baupläne zeigen könntest, zusenden könntest?

Vielen Dank schon mal, Wolf

Frank S
27.12.2002, 00:29
Ich habe hier die Konstruktionen der RB990BX aufgearbeitet. Natürlich liegt das Copyright ausschließlich bei Rotel. Schaltpläne, Layouts usw. dürfen deshlab unter keinen Umständen kommerziell verbreitet werden.

Andererseits wird einen niemand dafür umbringen, wenn man sich so ein Endstüfchen im privaten Hobbykeller geschwind nachbaut...

Da die (ehemals *extrem* teuren) Sanken Transistoren kitlerweile bei Reichelt erhältlich sind, ist die ganze Aktion finanziell sogar lohnend.

Einzig der Trafo ist etwas kritisch. Dag Gerät läuft optimal mit + / - 75 Volt Gleichspannung pro Kanal. Dazu benötigt wird also ein hochwertiger Trafo mit guten 2x 50V am Ausgang. Bei höheren Spannungen kann man bei guter Kühlung problemlos 500W aus der Schaltung ziehen. Andererseits kann man auch die Spannung etwas reduzieren um Ausgangsleistung und Trafokosten zu sparen.

Für einen Kanal sollte min. ein 500W Trafo verwendet werden. Als Siebung bieten sich großzügig 2 Stück 22.000uF pro Kanal an. Damit kann man bis 500W Dauerton (!!!) an 4 Ohm pro Kanal nutzen. Rauschen ist nicht hörbar vorhanden. man kann mit dem Ohr direkt an den Hochtöner gehen, man hört nichts!

Die Platine ist ein Monoblock und genau so lang wie eine Din-A4 Seite. Entsprtechendes Basismaterial bietet z.B. die Firma Bungard in hochwertiger Ausführung an. Weil die Platine für einen Monoblock hinreichend flach ist, kriegt man aus einem einzigen Basismaterial 2 Platinen heraus.

Die Ätzung ist etwas kritisch weil die meisten Ätzmaschinen zu klein sind. Das Resultat der Ätzung muß einwandfrei sein, sonst brennt einem die Platine unter Vollast ab.

Probrhalber läuft der Amp sogar schon mit +/-12V, wenn auch die Ruhestromeinstellung dann nicht ohne Umbau gelingt. man kann somit aber schon ohne Gefahr testen ob grobe Fehler vorliegen.

Als Gehäuse bietet sich ein Monacor 19 Zoll Rack mit Kühlkörper-Seitenwänden geradezu an. Aufgrund der mächtigen Verlustleistung sollte man das Gehäuse hinreichend groß dimensionieren.

Im Gegensatz zu merkwürdigen Konzwepten im Selbstbau ist diese Endstufe *wirklich* bewährt und qualitativ sehr hochwertig. Die Schaltung ist genial einfach und dennoch effizient und gut. Die Schutzschaltung (lediglich ein Thermoschutz + Einschaltverzöhgerung ab Werk) habe ich entfernt weil man dazu gute Bausätze kriegt.

Ausgangsrelais gibt es nicht, die Lautsprecher werden direkt angeschlossen. Ein sorgfältiger Zusammenbau ist daher unbedingt notwendig.

2 dieser Exemplare existieren schon und funktionieren zumindest auf dem Labortisch. Gehäuse werden derzeit noch angefertigt (Selbstbau).

Wolfram 2
27.12.2002, 00:40
WOW,
super schnelle Antwort und sher ausgiebig und hilfreich.. teoretisch. Kannst du mir die Pläne denn auch zur verfügung stellen und was kostet der Spaß denn so über den Daumen gepeilt? Ich bin in dem Bereich absoluter Neuling und weiß net mal, wo ich die ganzen Teile herbekommen soll, habe bisher nur Plattenspieler selbstgebaut (aber da mit die Besten) :-)
Monacor kenne ich aber <freut sich>

Danke, Wolf

Frank S
27.12.2002, 00:47
Ich kann es mailen, das Postfach muß aber min. 10MB haben. Frühere Versuche dahingehend sind immer gescheitert weil nach Senden von 4MB die ganze sache zurückgekommen ist.

Die Kosten für eine bestückte Platine belaufen sich auf knapp 80$. Hinzu kommt Netzteil+Gehäuse.

Für einem 6-Kanal Versärker kommt da schon erheblich was zusammen, andererseits ist die Sache sicher lohnend. Das Resultat würde JEDEN Fertigreceiver und 95 Prozent der Fertigverstärker in den Schatten stellen.

MrWoofa
27.12.2002, 01:56
Hallo Frank,

würde mich auch sehr interressieren!

Mein Postdach hat Platz (hoff ich http://www.visaton.de/ubb/wink.gif )

Grüße, http://members.aol.com/MrWoofa/mrwoofasmall.gif

BigAl
27.12.2002, 02:52
Ui, und wie idiotensicher ist das Ding? Löterfahrung ist da.

Wäre auch eine billigere Bestückung mit weniger Leistung denkbar?

Legt das Zeug liewber auf einen "geheimen" Webspace anstatt per E-Mail weiterzuverbreiten

[Dieser Beitrag wurde von BigAl am 27. Dezember 2002 editiert.]

Merlin
27.12.2002, 09:17
Hm... bin natürlich nun doch sehr verunsichert http://www.visaton.de/ubb/wink.gif

Also wollte mir ja eigentlich eine Yamaha Verstärkerfarm aufbauen... Und ich bin mir sicher das das für mich wahrscheinlich sogar reichen würde http://www.visaton.de/ubb/wink.gif

Aber im Hinterkopf dann natürlich immer der Gedanke: Das ist nicht das Optimum...

Ok, die von dir empfohlenen Rotel-Module werden schätzungsweise für um die (eher über) 500 Euro weggehen... So, nun scheint es so als wenn man für das gleiche Geld einen NOCH besseren Verstärker selbst bauen kann...

Nicht einfach die Entscheidung, aber schon mal gut das ich vorher gefragt habe http://www.visaton.de/ubb/wink.gif

Kannst du mir denn dann auch mal die Baupläne schicken? Würd auch mal gerne schauen ob ich sowas selbst realisieren könnte... Habe hier auch 2 Bekannte die recht gute Elektrospezies sind die mir sicher unter die Arme greifen würden.

Bitte an sobisch@creations.de schicken, die gmx adresse wird sicher wegen den 10 MB streiken.

Hast du auch mal einen Link oder eine ungefaire Preisvorstellung für ein in Frage kommendes Netzteil? Bei 5 Kanal baut man sich dann 5 einzelne Monoendstufen mit 5 getrennten Netzteilen oder was würdest du da empfehlen?

Hat sich der Selbstbauverstärker in der Praxis auch gegen gute etablierte Stereoverstärker behauptet? Hast du mal Vergleichs- / Hör- / Belastungstests gemacht?

Vielen Dank erstmal für die ganzen Antworten.

PTebbe
27.12.2002, 10:37
Hallo,

@MrWoofa
das wundert mich aber sehr, dass dein AX900 praktisch ohne Last (Cap & Capper) heiß wird.

Meiner - auch die VOX 251 dran - ist nach einem Podracerrennen nicht annähernd heiß; mit meinen Temperaturfühlern (Fingern) würd ich sagen, deutlich unter unkomfortabel (40 Grad?), oder der Abspann vom Planet der Affen mit den Kriegstrommeln und in "ich kanns noch gerade ertragen" Lautstärke, weit davon entfernt, heiß zu werden.

Mein RXV 800 entwickelt mit dem Center und den Rears dran immer deutlich mehr Temperatur.
Stimmt vielleicht was mit dem Widerstand deiner Voxen nicht, oder zieht der GF 250 die Impedanz stärker runter, als der TIW?

Gruß
Peter

MrWoofa
27.12.2002, 11:17
Hallo Peter,

hatte aber schonmal das Gefühl, das der Yamaha unter Halblast kühler ist als im fast-Leerlauf. Wiegesagt, mal testen. Und ich habe direkt den Kühlkörper angefaßt (kein Deckel drauf), nachem ich ihn mit Musik gequält hatte (siehe weiter oben) war er oben drüber wesentlich wärmer.

Grüße, http://members.aol.com/MrWoofa/mrwoofasmall.gif

Frank S
27.12.2002, 13:23
Wenn er im Leerlauf sehr heiß wird, so ist SOFORT das Oszilloskop anzuschließen!

Heißes Kühlblech bei niedrigem Ruhestrom deutet fast immer auf Schwingneigung hin!

Das mit dem Webspace werde ich versuchen zu managen! Melde mich wieder!

MrWoofa
27.12.2002, 20:31
Hallo,

eben mal grad Scope drangehangen. Gefunden: Ein leichter Brumm, und ca. 0,005Vss hochfrequenten Müll, Frequenz konnt ich nicht ermitteln, zu hoch, ist nur 5MHz-Scope...

Gleich mal krachen lassen, mal schaun, was die Amps dann sagen.

Grüße, http://members.aol.com/MrWoofa/mrwoofasmall.gif

Fresh Meat
27.12.2002, 23:56
Hört sich ja alles mächtig interessant an.

Ich suche ja auch seit einer Weile nach was Ordentlichem. Ich stehe aber weniger auf solche riesigen Gehäuse wie z.B. die grossen Yamahas.
Schon alleine dabei ist Rotel eher mein Geschmack...

@FrankS: Hast Du auf deinen Bauplänen auch die Netzteile zumindest skizziert?

Frank S
28.12.2002, 00:36
Das Netzteil ist im Schaltplan mit dabei, es ist ein ganz normales symmetrisches Netzteil. Trafo mit MP-Anzapfung, Brückengleichrichter und 2 Elkos. Fertig! Das Ganze ist noch Kanalgetrennt.


Die Stromaufnahme liegt bei ca. 70W im Ruhebetrieb bei 2 Kanälen. Auf 500$ kommt man wenn man einen schönen Stereo-Amp im guten Gehäuse mit knapp 500W baut. Es geht auch billiger: man nimmt ein 250VA Netzteil, nimmt nur 2 Transistoren pro Pfad, ändert die Widerstände der Ruhestromeinstellung und nimmt ein kleines Gehäuse...

Ob man für 500$ besseres bauen kann bezwifle ich noch; das Gehäuse und das Netzteil sind schon die teuersten Komponenten und die braucht jede andere Schaltung auch. Das Selbstbauprojekt habe ich noch nicht an hochwertigen Lautsprechern gehört weil das noch nicht ganz fertig ist. Aufgrund der gleichen Konzeption incl. gleicher Bauteile, gleichem Layout usw. sind natürlich auch die technischen / klanglichen Parameter identisch. Das Originalgerät haben wir ja noch im Betrieb und dies schlägt vielfach teurere Geräte (dazu gab es hier schon *heftige* Diskussionen).

Der Aufbau ist nur dann idiotensicher wenn man die Platine sauber ätzen lassen kann. Mit halb weggeätzten Leiterbahnen und Kriechströmen wird man keine Freude haben. Die Schaltung kann >100A Strom liefern was natürlich eine entsprechende Qualität des Aufbaus vorraussetzt. Dennoch ist das Layout an sich unkritisch und mit Bungard Basismaterial und gut angesetzten Chemikalien ohne weiteres herstellbar. Von Isel sollte man eher die Finger lassen; deren Film löst sich schon vom anschauen ab. Ansonsten ist die Schaltung unkritisch im Aufbau. Es sind einige Drahtbrücken zu legen welche man am besten aus 1.5mm^2 Kupferdraht mit der Flachzange biegt. Dann hat die Platine zahlreiche Massestellen die getrennt zum Netzteil geführt werden müssen. Alles ist *streng* sternförmig angeordnet. In einem entsoprechenden Gehäuse 6x aufgebaut (je 3 Platinen übereinander pro Seitenwand) hätte man immerhin 6x350W Sinus-Dauerton in allerbester Qualität für´s Heimkino. Da kommen die Fertiggeräte nicht mit!


Die Spannung wenn der Amp schwingt ist erheblich größer als die paar Millivolt. An den Emmitterwiderständen liegen dann gute 35Vpp an die mit einem 5MHz Oszi problemlos feststellbar sind. Scheint also ENTWARNUNG angesagt zu sein. Das Problem bestand auch nur Anfang der 90er und wurde sehr schnell beseitigt.

Fresh Meat
28.12.2002, 02:45
Na da wäre ich ebenfalls sehr an der Schaltung interessiert.
Zwar kann ich mir das momentan nur als Langzeitprojekt vornehmen, aber immerhin...

Würde aber um dir Uploadzeiten zu ersparen lieber auf den webdownload warten http://www.visaton.de/ubb/smile.gif

gruss
ck

GluBBer
28.12.2002, 11:02
Hallo,
bei dieses ganzen Geräten und daraus resultierenden Lautstärken wollte ich euch mal fragen, wie laut ihr Musik hört? Also ich besitze einen Kleinen Yamaha-Reciever und wenn ich den zu 25% aufdrehe ist die Lautstärke schon enorm. Ihr müsstet ja schon an die 1500 Watt RMS durch eure Lautsprecher heizen.

We-Ha
28.12.2002, 11:54
Nun, das ist alles eine Frage des Glaubens...

MrWoofa
29.12.2002, 01:09
Hallo,

nachdem ichs heute mal richtig hab krachen lassen (Titan AE mit Pegeln über den Möglichkeiten des Denon) sind die beiden AX-900 auch nicht viel wärmer geworden als bei Cap&Capper... Außer mit Musik Vollgas kriegt man die nicht heiß. Für Leerlauf sind sie warm, aber dieser Zustand ändert sich bis Halblast nicht.

Auf jeden Fall ists bei entsprechenden Lautstärken ein deutlicher klanglicher Gewinn!

Grüße, http://members.aol.com/MrWoofa/mrwoofasmall.gif

woody
26.01.2003, 21:38
Hallo Frank und Carsten,

Was ist denn aus dem Verstärkerprojekt geworden? Das Problem war doch 10 MB Webspace.

Gruss Woody

Frank S
26.01.2003, 21:43
Manche haben die Unterlagen komplett erhalten, bei anderen sind nur Fragmente angekommen bis dann das Postfach übergelaufen ist.

Der Download vom FTP wurde auch nur von wenigen genutzt. Rückmeldungen / Nachfragen in Bezug auf den Nachbau habe ich leider nicht erhalten.

Unser Prototyp beweist aber, daß die Unterlagen zu einer funktionierenden Schaltung führen. Wer Fragen hat der kann sich gerne melden; aber ich renne niemandem hinterher.

MrWoofa
26.01.2003, 23:21
Hallo,

Frank, wenn es dich nicht stört, kann ich das Zeug vorübergehend auf meinen Webspace packen. wird dann morgen oder so geschehen.

Grüße, http://members.aol.com/MrWoofa/mrwoofasmall.gif


Mein Heimwohnkino (http://www.visaton.de/ubb/Forum5/HTML/000057.html)

Frank S
26.01.2003, 23:53
Kein Interesse, daraus einen schönen Monoblock zu bauen?

Der würde den Prometheus locker an die Wand spielen!

woody
27.01.2003, 01:24
Hallo Carsten,

Wenn es da ca. 1-2 Wochen liegen könnte, hätte ich über DSL Gelegenheit es auch herunterzuladen.

Gruss Woody

PS: Thanks fürs drum kümmern

tes_vortex
27.01.2003, 01:34
offtopic:
@Frank S: auch wenn du hartnäckig weiter Prometheus sagst, dat Ding heißt Proteus. Bei Zweifeln:
http://www.thommessen.com/ http://www.visaton.de/ubb/smile.gif

mfg vortex

Nuggets
27.01.2003, 14:31
Hi!

Da hab ich doch glatt was *sehr* interessantes im Dezember versäumt!
Könnte ich bitte auch mit den Plänen versorgt werden?
Der Bau meinerseits wird spätestens im Juli/August beginnen, dann aber sehr gewiss.

meine mail-adresse steht im Profil, ist also für jeden einsehbadr

danke!

Nuggets aka Martin

Frank S
27.01.2003, 14:45
Primetheus klingt aber besser und erinnert mich an eine alte Heizlüfter-Firma. Prometheus-Heizlüfter!!!

Marty
27.01.2003, 14:57
Hi,

könnt Ihr mir bitte die Unterlagen bzw. den Link zum downloaden ebenfalls mailen.

Grüsse
Marty

Nuggets
27.01.2003, 16:21
Ok, ich musste leider erfahren, dass nicht über ein >10MB-mail-Konto verfüge.
Wenn ihr mirs sendet, dann bitte in 2xmax.5MB (!) oder so.
Am besten wäre die temporäre Bereitstellung im Netz. Ich hätte den Webspace dafür.
Wenn ichs bekomme, dann könnte ich bei der entsprechenden Nachfrage und mit der Einverständnis von Frank S alles uploaden.
Wie siehts aus?

Nuggets

MrWoofa
27.01.2003, 17:48
heute abend ab ca. 23h gibbets dat im Net!

Fanatic][cs.at
27.01.2003, 20:06
Hallo!

Frage: was ist generell von Harman Kardon zu halten?

Rotel hab ich schon von vielen Seiten empfohlen bekommen, kann H.K. mithalten? (Natürlich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen)

Grüße
Hari

Frank S
27.01.2003, 20:21
Harman im Karton. Nun ja, die reinen Endstufen und auch der HK680 sind nicht schlecht. Letzterer ist ein sehr guter Vollverstärker der für die meisten Einsatzzwecke angemessen dimensioniert ist.

Besonders die Signature 1.5 und 2.1 sind für ermäßigtes Geld ein ganz brauchbarer Kauf.

Dennoch ist -meiner Ansicht nach- Rotel überlegen.

Positiv an Harman ist, daß die Endsektionen immer diskret sind.

fitten
28.01.2003, 10:24
@Meister Woofa,
auf deiner Seite unter Verstärker, ja?? http://www.visaton.de/ubb/cool.gif

Gruß
Bernhard

woofer
01.02.2003, 18:45
Hi Leute,
falls ihr wirklich leistungsfähige Amps sucht, guckt doch lieber im Profibereich. Die Enstufen haben eine erstklassige Zuverlässigkeit, haben vernünftige Dämpfungsfaktoren und (das wichtigste) sie klingen gut.
Zum einem gibt es unter http://www.hkaudio.com/de/amps/vxamps.htm
Infos zu den HK Audio AMPS. Die Teile haben aber einen Lüfter. Ich selbst habe meinen Sub mit einer VX2400 befeuert.
Alternativ und ohne Lüfter gibts von Crown Audio die K1 und K2 AMPS. http://www.crownaudio.com/amp_htm/kgeneral.htm
Diese Enstufen lachen sich über die Voxen eher kaputt als ins schwitzen zu kommen.
Ach ja, Stromrechnung, das ist bei diesen AMPS eh kein Thema, da die Teile mit Schaltnetzteilen ausgestattet sind, daher sehr hoher Wirkungsgrad.

seebaer
12.02.2003, 09:39
Noch mal zu Harman Kardon:

den AVR 4500 gibt es zur Zeit für ca. 600 Euro zu kaufen. Gibt es irgendwelche Killerargumente gegen das Gerät? Ich will HiFi und Heimkino damit machen, mehr als ein einzelnes Verstärker-Gerät (also muss der Surround können) kommt aber wegen des HAF nicht in Frage. Als Boxen hängen da 4 (2 Front / 2 Rear) Vib 170AL+KE dran. Sprich: mehr als 70 Watt pro Kanal können die sowieso nicht. Center und/oder Subwoofer kommen evtl. später noch. 7.1 will ich nicht.

Hat hier irgendwer Erfahrung mit den Harman Kardons?

Gruß, Bernd

ST1100
12.02.2003, 14:03
@ Seebaer,

nur als Idee:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3007427090&category=3279
FWIW
regards

Klangman
25.02.2003, 19:18
Könnte man den die Voxen nicht "halbaktiv betreiben? Subwoofermodule für die TT und den Receiver nur für alles über der unteren Trennfrequenz?

Gruß

web-seb
29.09.2004, 21:40
Geil geil geil, was hier im Thread alles steht...:D


Ich will mir den 990BX bauen! Ist irgendwie sinnvoller als den PA-Verstärker zu vermurksen. Wielen Dank an Mr. Woofa für die Unterlagen (und natürlich an Frank!)

Aber da hab ich noch ein paar Fragen:

Trafo hab ich bei Bürklin gesehen: Klick! (http://www.buerklin.com/gruppen/KapC/C100920.asp) 2*50V 530VA. Paßt oder?

Kühlkörper: langen 0,43 K/W pro Kanal? (300*100*40mm, 10mm Fleisch, 30mm Rippe)


Platinenlayout: So lang wie ein DinA4-Blatt. Hmmm. Wenn ichs ausdrucke, ist ein weißer Rand drumherum. Ist die Platine dann zu kurz? Oder besser gefragt, wie groß soll sie genau sein?:D


Was sind das für Nebenplatinen? Die eine (X-1176-01) scheint ein Softstart zu sein, und könnte man durch was eigenes ersetzen. Die anderen beiden sehen irgenwie wie Schutzschaltungen aus...



Könnte man da nicht noch einen einfachen Lautsärkeregler einbauen, so daß ich direkt meinen CD-Player anschließen kann, ohne Vorverstärker? Oder ist so ein Poti eine Schlechte-Qualität-Quelle?



So, das wars vorerst mal.



Viele Grüße, Sebastian

Nuggets
29.09.2004, 22:25
Hey, Sebastian!

Freut mich,dass du die Rotel RB990 BX nach bauen willst.
Aber der Trafo ist ein Thema für sich:
Der Trafo dieser Endstufe ist schon ein ausgewachsener Kerl, der nicht 500W hat, sondern weit über 1000! Ich hab einmal die Spannungen nachgemessen, die an den Spannungsrails liegen; sie liegen symmetrischer Weise genau bei 76,1V! Das ist schon einiges mehr als die 50V, die du verbauen willst. Wenn du die 990er nachbauen willst, dann bau sie auch mit solch einem großen Netzteil, denn das ist der sehr große Vorteil der Rotel-Endstufen. Ferner solltest du darauf achten, keine Billig-Nachmache-Endstufen-Transistoren zu verbauen, sondern Originale von Sanken zu verwenden. Eines gilt es bei der 990er zu verbessern: Das Gehäuse Da wird dir aber sicher selber was solides einfallen.
Ich würde die Endstufe nicht mit einem Poti verschandeln.
Bei Fragen kannst du dich gerne melden.

karahara
29.09.2004, 23:20
Hi.

Interessante Sache die da am Laufen ist, ich würd auch mal gerne nen Blick auf Schaltplan/Layout werfen, nur find ich den bei woofa nich mehr :(

karahara

Frank S
29.09.2004, 23:25
Trafospannung geht okay (hinter Gleichrichter hat man 70V). Leistungsmäßig sollte er gerne auch 1kVA haben. Die Kühlung geht so auch. Verbesserung wäre, ein Mehrgangpoti für die Ruhestromeinstellung einzusetzen.

Die Platine sollte formatfüllend auf A4 gedruckt werden. Ein ganz kleiner Rand ist aber noch tolerabel.

web-seb
30.09.2004, 15:03
Ähm, ich wollte eh 2 von den Trafos nehmen... Oder muß es unbedingt ein einzelner sein? Soll ich nach einemm 55V Trafo suchen?



Wie z.B. Den hier. (http://www.bmm-electronics.nl/Product.asp?Product_ID=3174)

web-seb
30.09.2004, 16:45
Die Unterlagen können eine Zeitlang hier (http://bitband.it/verstaerkerfrankS.zip) gesaugt werden.

gompf
30.09.2004, 16:52
Nochmal Danke!

Haut hier zwar gerade nicht hin, aber gleich ist eh Feierabend, dann probiere ich es mal zuhause...

Edit: Alles OK, ich freu mich schon wenn es endlich hier ist, dauert heme alles was länger ;)

Gruß,
gompf

Frank S
30.09.2004, 19:57
2 Trafos gehen auch; die Originalendstufe hat ebenfalls 2 getrennte Wicklungen auf einem gemeinsamen Kern.

Horstman
03.10.2004, 23:58
Moinsen!

Bin schon länger auf der Suche nach ordentlich durchdachten Amp-Bau-Vorschlägen. Nach einigen Versuchen mit Klasse A (Aleph) und auch anderen etwas minderwertigen Plänen bin ich auf diesen recht alten Thread gestoßen.

Die Idee mit der Materialschlacht gefällt mir eigentlich ganz gut (1000VA für nen Block) und wenns nen ordentlich erprobter Amp von Rotel ist, macht das mir doch recht viel Laune.

Momentan hätte ich zwar keine Zeit für den Bau, aber ich würde mir sowieso erstmal die ganzen Teile zusammensuchen und ab nächstem Frühjahr mit der Montage beginnen :-)

Könnte ich also evtl. auch diese schönen Pläne bekommen? Entweder per Mail an horstman@gmx.at (da sinds volle 1000MB Posteingang) oder eben irgendwo zum Downloaden von nem Webspace. Also bitte melden. Entweder Frans S oder jeder andere, der die Dateien hat!

Vielen Dank schon mal im Vorraus,
Gruß Horstman.

PS: Der Link hier zwei Beiträge drüber geht wohl nit.....

PPS: Ordentliche Trafos bekommt man für gutes Geld hier: http://www.mueller-rondo.com/start.html

web-seb
04.10.2004, 08:29
So, ich hab jetzt im Link noch das ä durch ae ersetzt, und wers jetzt immer noch nicht saugen kann, muß sich an jemand anders wenden.

Horstman
04.10.2004, 09:48
Jo Dank Dir, werd mir das mal saugen!

Gruß, Horstman.