Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 8-Kanal Endstufe im Bau
Ich habe hier schon mal erwähnt: es befindet sich eine Endstufe im Bau. Da ich es seit längerer Zeit habe schleifen lassen und damit sehr unglücklich bin, setze ich mich selbst unter Druck, indem ich es hier veöffentliche.
Hier die zwei Ringkerntrafos (600W dauerleistung) mit den dazugehörigen Siebungen. In der Siebung sind jeweils 8x22000mF verbaut und die sog. "schnelle Dioden". Auf der Verstärkerplatine selbst stecken nochmals 6x1000mF. Es sind 3 TDA7293 parallel geschaltet, die Platine hat 70µ Kupferauflage
http://mitglied.lycos.de/harrynarry/bilder/amp/amp_01.jpg
Die Verstärkerplatine ist nur provisorisch (um den Test zu ermöglichen) an ein "Kühlkörper" angeschraubt. Bei einer Versorgung von +/- 40V und Ruhestrom von ca 150mA werden 12W verbraten, diese Leistung will auch "entsorgt" werden.
Hier das Gehäuse. Die Kühlkörper sind 420x200x40mm gross. An jede Seite werden 4 der 8 Platinen angeschraubt. (Sobald sie fertig sind!)
http://mitglied.lycos.de/harrynarry/bilder/amp/amp_02.jpg
Das Gehäuse muss noch verschraubt werden. Hier ist es nur provisorisch mit Tesa-Band zusammengeklebt, denn sonst hätte ich kein Bild machen können :D
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Dieses Bild ist zur Verdeutlichung der Größenverhältnisse gedacht.
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Die "Atlas" habe ich auch schon mal angeschlossen. Auf jeden Fall klang es nicht schlecht. Ob es richtig gut wird, werde ich sagen können wenn alles fertig ist.
Wo hast du das Gehäuse her?
KRASSES TEIL!!!! Bau es weiter, es wird bestimmt gut!
sonicphil
02.06.2003, 14:17
schönes gehäuse!
die siebung und die trafos schauen sehr nach thel aus, stimmts ?
-christian
ich tippe auf schaeffer-apparatebau (das gehaeuse meine ich)
Larry hat recht, es ist der Schaeffer. Die machen es gut und und schnell. Aber bitte fragt nicht nach dem Preis: da bekomme ich wieder Magenschmerzen!
Trafos kommen nicht vom Thel, sondern vom Schuro. Genau wie die Elkos und Gleichrichterdioden.
Der Rest liegt noch im Karton und wurde vom Farnell, Conrad, Bürklin und ein Paar anderen zusammengekauft.
Mad-Onion
02.06.2003, 16:06
wird das teil so heiß, das du es mit ner gießkanne kühlen must? *gg*
Original geschrieben von Mad-Onion
wird das teil so heiß, das du es mit ner gießkanne kühlen must?
Mein Gott, was Ihr immer alles seht auf diesen Bildern :D
Ja, ja! Ein einziges mal war ich zu faul, und das berühmte grüne Tuch nicht drüber gestülpt, und schon kommt die Quittung!
:D
Welcher Verstärker ist das nun? Ist das die Endstufe der RB 990? Wohl kaum!?
Nuggets
ISt das nicht klar ersichtlich ?
Das ist die Endstufe des harry_m !
Mensch, dass ich da nicht draufgekommen bin! :o
Nein ich meinte, ob es eine fertige von Schuro, von Thel, albs o.ä. ist.
Nuggets
Hallo Harry, 8 - Kanal? Heisst das, du hast - wenn fertig - 24 IC am rumklappern? Das wird warm. Aber die TDA'S können was ab.
Wozu sind die beiden großen Elkos vor dem fetten Wima?
Nee Leute, wenn ich in diesem Bereich was mache, dann kommt es von mir. Ich habe schon ein Paar Mann-Tage investiert, um ein einigermaßen vernunftiges Layot zu entwickeln. Und es war überhaupt nicht einfach, wenn man bedenkt, dass die ich die Platinen selbst geätzt habe und deshalb auch nicht durchkontaktieren konnte.
Der dicke Elkos vor dem fetten Wima (Eingang) sind zwei Elna's und hängen in der Gegenkopplung. Sind auch mit einem zweiten MKP parallel geschaltet.
Die Zahl 24 stimmt. Und weil warm auch passende Kühlkörper.
Hi,
sieht klasse aus; hatte mal vor einen 12-Kanal-Verstärker zu bauen; jetzt werdens aber mehrere 3-Kanal-Kisten, mit je einem kleinem Verstärker für HT und MT und ein größer für TT; es soll mal einer pro Box werden, macht bei einem 7.1 System; naja rechnen kann ja jeder.
Is auf jeden Fall ne Menge Lötarbeit, aber davon brauch ich ja keinem was erzählen. Wenn ich einen fertig habe gibts auch Bilder.
Nochwas: An Stelle der rechteckigen Durchbrüche im Deckel / Boden hätte ich mir Schlitze fräsen lassen. Das kommt besser, und ist kaum teurer. Wenn man für den Schlitz zum Beispiel 6mm Breite angibt, und einen Kantenradius von 3mm wählt, erhält man ein wunderschönes Langloch.
Nun sind bei Schäffers Produkten leider immer die blanken Schnittkanten zu sehen ( normal. Ist bei allen anderen auch so ); deshalb sind meine Sachen alle Alu natur eloxiert. Es soll aber entsprechende Farbe in allen Eloxaltönen geben, mit der man die Kanten nachpinseln kann. Diese wird vom einschlägigen Handwerk benutzt, um Kratzer zu kaschieren. Hab ich mich aber noch nicht drum gekümmert, weil: Brauch ich ja nicht.
@ "8-Kanal Endstufe im Bau"
in welchem bau??
gruß
egon 17:D
In denen ich wandern werde, sobald sie fertig und in Betrieb genommen wurde....
dave_m50
04.06.2003, 10:22
Hallo
hbe auch schon oft daran gedacht mal eine eigene Endstufe zu bauen.
Was zahlt man den so für einen 22000µF Kondi.
Und wo kann ich das alles nachlesen.
Gruss Dave
Bei Schuro (http://www.schuro.de) kannst Du fast alles zu diesem Thema finden.
Ansonsten war es überraschend viel Arbeit, bis die Stückliste komplett war. Und "ACHTUNG!!!" das Wichtige im ersten Satz ist das "FAST"
:D
Hi harry_m,
bei mir sind auch gerade 2 Monos mit je einem TDA7293 beim fertigwerden. Ich frage mich da nur noch eines: wie entleerst du die Kondos nach abschaltung vom Netz?
Geht das, eine LED mit passendem Vorwiderstand einfach von +35V an -35V hängen. Bei 70V wären das tipp, tipp, tipp ungefähr 3,3KOhm (1,4 Watt) VorWiderstand.
Beim abschalten würden sich die Elkos dann über den Widerstand und Led langsam entleeren?
Oder lässt du die Spannung auf den Elkos?
Gruss
Chris
Hallo Chris,
Nein, die Elkos werden nicht entladen. Obwohl man es auch machen kann, und verkehrt ist es bestimmt nicht. Ich benutze den „Stand By“-Eingang des TDA7293: die Chips werden nach dem Einschalten des Netzteils verzögert freigegeben. Nach dem Ausschalten aber sofort wieder ausgeschaltet. Laut Herstellerbeschreibung wird im Chip dabei die Endstufe gesperrt. Das muss reichen. Jetzt im Testbetrieb ist der Verstärker immer freigegeben. Ein mal habe ich sogar versehentlich die „+“ Spannung abgezogen: am Ausgang war 0V!
Grüße
Harry Müller
Die Elkos würden sich SEHR langsaaaaam entladen!
Die Zeitkonstante liegt dann bei etwa einer Minute und dann ist die Spannung erst um Faktor 2.71 gefallen!
Man schaltet die LS Ausgänge ab und läßt die Ladung auf den Elkos.
Alternativ: mit einem Relais die Elkos über einen 10 Ohm Keramikwiderstand entladen. Thermoschutz einbauen damit der Widerstand nicht zu glühen beginnt wenn das Relais im Betrieb versehentlich abgezogen bleibt.
z.B. Grundig hat solch eine Konstruktion mit Sicherheitswiiderstand in manchen Geräten verbaut. Die SiWi sind Keramikwiderstände wo oben eine Kontaktfeder verlötet ist. Bei zu hoher Temperatur schmilzt die Lötperle und die Feder öffnet den Stromkreis.
Hi harry_m,
ich weiss nicht ob ich dich richtig verstanden habe. Du meinst, dass du die Versorgungsspannung direkt am Mute-in/Standby eingang anlegst? das ist ja denke ich auch kein problem. Ich habe den Standby mit einem Schalter belegt. Ich finde den Mute und Standby Es ist Möglich den Schalter direkt bei der Endstufe zu betätigen, oder am Vorverstärker (is eigentlich keienr. da passif). Ich habe auch einmal die +Spannung vom standby abgezogen und die Endstufe lief weiter. So wie ich es gesehen habe muss man dann erst an Masse verbinden, damit die Endstufe auschaltet.
Hi Frank_S,
"Die Elkos würden sich SEHR langsaaaaam entladen!"
"Die Zeitkonstante liegt dann bei etwa einer Minute und dann ist die Spannung erst um Faktor 2.71 gefallen!"
Mit einem 3.3KOhm widerstand und 44mF liegt die Zeitkonstante bei 2.5 Minuten. nach 12 Minuten sind die Elkos bis auf 0.5V und nach 17 minuten auf 0.05V ausgeladen. Das ist doch eigentlich OK. das dumme ist dann nur dass das LED solange nachbrennt :p
Aber ich nehme eben 2 LEDS mit 2 1500Ohm Widerständen. dann komme ich auf 0.05V in 3.5 Minuten.
Ist denn sonst ewas an dieser Variante auszusetzen ausser der langen entladezeit????????????????
"Man schaltet die LS Ausgänge ab und läßt die Ladung auf den Elkos" Wie schaltet man denn Lautsprecher ab? :D
Die effektive Lebensdauer der Elkos wird aber dadurch erheblich verkürtzt oder nicht?
Mir ist noch eine ander alternative zum Relais eingefallen:
Man könnte auch den ON-OFF Netzschalter (falls man wie ich so einen benutzt) durch einen ON-ON ersetzen. Das umschalten des
Schalters bringt dann den Widerstand zum einsatz (ich liebe einfache Lösungen. :D
schönen Tach auch
Chris
44.000uF pro Pfad sind reichlich viel für die TDAs. Dier halten ohnehin kaum Strom aus so daß eine kleinere Kapazität genügen sollte. Ich hebe mit 20.000uF gerechnet (2 billige 10.000er parallel).
Die Schalterlösung geht nur dann, wenn man den Amp auf der Gleichspannungsseite des Netzteils sxchaltet. ->Dauerbetrieb vom Trafo!
Die erwähnte Relais-Lösung wäre schon okay, ich würde die Elkos aber aufgeleden lassen. Der Lebensdasuer macht das garnichts, die Teile altern so und so. Man sollte jedoch spannungsmäßig min. 25 Prozent Reserve halten.
Nein Chris, die Versorgungspannung wurde nur zum Test direkt aufgelegt. Im fertigen Verstärker wird eine Einschaltlogik dafür sorgen, dass erst die Elkos über ein Lastwiderstand (Primäre Seite!) aufgeladen werden, ohne dass Licht in der Wohnung zuckt (und jetzt ist es so), und erst dann wird erst der "StandBy"-Eingang freigeschaltet, und dachach "Mute".
Was ich nicht erwähnte, ist die Tatsache, dass es noch eine Platine gibt, auf der ein kleiner Stand-By Trafo drauf ist. Außerdem ist auf dieser Platine die ganze Logik für das Ein-und Ausschalten untergebracht.
Ich werde ja nicht immer alle 8 Kanäle brauchen: deshalb ist vorgesehen, dass Rears, Center und Subwoofer falls sie nicht gebraucht werden, mittels "StandBy" vom Netz gehen.
Auf der Power Management Platine (ich nenne sie einfach so) sind 3 Tasten untergebracht: ON/OF Mute und StandBy 5-8. In der Taste sind 2-farbige LED's montiert, an denen man auch den Zustand der Endstufe erkennen kann.
Auf der Rückwand ist auch ein 15-Poliger SUB-D Stecker angebracht, duch den man die Endstufe auch von außen steuern kann (Für den Fall, dass ich mich irgendwann darauf einlassen sollte, passende fernbedienbare Vorstufe zu bauen).
:rolleyes:
Hi Frank,
ich eumel, hab auch falsch gerrechnet. Ich habe 22mF pro zweig. dadurch dass ich die LED von +Ub nach -Ub spannen (an 2*35,4Volt also 70Volt) wollte, sind die 2 Elkos natürlich in reihe.
->>11mF
aber wenn du meinst, dass das nichts ausmacht, die Spannung drauf zu lassen, dann ist das wohl die einfachste Lösung.:cool:
Mit dem Schalter hab ich mich auch falsch ausgedrückt. Bis jetzt hab ich einen ON-Off 2 Kanal Schalter (weiss nicht wie das heisst, hoffe verstehst mich). Man bräuchte dann einen 3 Kanal On-On, wobei beim auschalten 2 Kanäle die beiden Netzleitungen ausschalten und der dritte Kanal einen Leistungswiderstand über die Elkos schaltet. Wäre denke ich einfacher und sicherer als mit einem relais.
Hi Harry,
zu diesem Aufwand fehlt mir leider die Zeit :( . Aber das hört sich alles sehr interessant an. Könntest du mir da mehr infos rüberwachsen lassen :rolleyes:
Zwischen + und - würde ich nichts anklemmen weil das zu falscher Polarität auf einer Leitung führen kann.
Im Fall einer LED ist das noch okay, aber wenn man in die Größenordnung von 100mA kommt kann das Folgeschäden geben. Verbraucher immer gegen Masse anklemmen, auch die Entladewiderstände.
Es schadet nichts, an jeder Einzelspannung eine dicke Diode in Sperrichtung gegen Masse zu legen. Damit wird eine evtl. auftretende Fehlerspannung wenigstens auf 0.6V begrenzt.
Auch die Ausgänge des ICs sollte man mit 2 in Sperrichtung liegenden Dioden gegen die Betriebsspannung setzen.
@ Sinus: Wenn deine einzige Sorge ist, das die LEDs zu lange nachleuchten, mach dir mal keinen Kopp: Sind die Amps erstmal am Netzteil, werden die Elkos innerhalb weniger Sekunden entladen.
@ Harry: Das dein Licht in der Wohnung zuckt, liegt wohl weniger an den Elkos, sondern viel mehr an den Ringkernen. Vor diese muß Primär eine Verzögerung.
Hi, broesel,
Ich darf doch ( ;) ):
Im fertigen Verstärker wird eine Einschaltlogik dafür sorgen, dass erst die Elkos über ein Lastwiderstand (Primäre Seite!) aufgeladen werden, ohne dass Licht in der Wohnung zuckt
Grüße
:D :D
Du meintest mit der Primärseite also die des Trafos!?!? Hab mich schooon ein bisschen gewundert...
Aber im Zeitalter des HiFivoodooismus weiß man heutzutage ja nie so genau...
Hi Frank,
vorher hab ich meinen zweiten amp nun fertig zusammengeschraub. Also mit dioden auf der Ampplatine fange ich nicht mehr an. Die haben jetzt 6!! Monate bis zur fertigstellung gebraucht (akuter Zeitmangel bei Doktorarbeit und 3 Kindern). Aber danke für all deine Tips die sich alle sehr vernünftig und gut anhören :p
Hi brösel.
ich hab nun vorher eine LED von +35V mit einem 1500Ohm(8Watt) Widerstand gegen Masse geschraubt.
Die LED braucht ungefähr 3 Minuten bis sie nur noch schwach leuchtet, also nichts mit sekunden. Di Lautsprecher waren aber nicht angeschlossen.
Das lange nachglühen stört mich aber nicht weiter. Ich werde noch eine zweite LED von Masse an und guat isch. hoffe ich nun mal.
heute abend wird mal probegehört :D
Sobald ich weiss wie das geht, werde ich mal Bilder ins Netz stellen. Wobei die Abdeckung (Deckel und beide Seiten) erst noch gemacht werden müssen
cu
Chris
Die Ausgangsdioden kann man ja frei verdrahten, also z.B. an der Unterseite der Platine auflöten.
Die Netzteilsioden lassen sich ebenfalls gut zwiscchen die PINs der Ekos setzen.
Habe ich ganz vergessen: Mein 6 Kanal Amp (alles BroeselTeile) ist auch fertich gebaut...wenn ich mal Bock habe, kann ich ja mal ein Soundfile hier rein dropen.
Da stellte ich gerade fest, dass die letzten Bilder und Daten zwar auf meiner Homepage, aber nicht hier eingestellt wurden. Umso mehr, weil ich gerade wieder nach sehr, sehr langen Pause micht damit beschäftige...
http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Bilder/Amp/Amp_mod1.jpg
http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Bilder/Amp/Amp_mod2.jpg
Layout (http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Daten/Layout.PDF)
Oberseite (http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Daten/Oberseite.PDF)
Unterseite (http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Daten/Unterseite.PDF)
Rote WIMAs, wie lecker *mjam*!
Ansonsten irgendwie eine Platine, die den Namen "elektronische Schaltung" nicht so wiklich verdient:-)))
Arbeite aber auch grad an sowas für ein Forumsmitglied..
Gruß, Christian
Original geschrieben von HCW
Ansonsten irgendwie eine Platine, die den Namen "elektronische Schaltung" nicht so wiklich verdient:-)))
Ist sie auch nicht: ist nur ein Versuch eines mittelbegabten Laien. :D
Hallo,
wenn der Einschaltstrombegrenzer schon verbaut ist, ignorieren, sonst ist das hier (http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=103&thread=11&postID=1#1) vielleicht einen Blick wert?
Und hier (http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=71&thread=2228&postID=1#1) ging es ein wenig um Trafo und Siebung.
Gruß, Timo
Kaum hat man die neue Digicam in den Pfoten, schon knipst man wie wild herum...
(Benny, ich bin wieder in der Falmilie zurück - 7D heisst das Kind... ;) )
http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Bilder/Amp/amp_05.jpg
http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Bilder/Amp/Sieb_02.jpg
http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Bilder/Amp/Amp_mod3.jpg
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Heupferd
22.02.2006, 16:49
@ We-Ha:
Wieviele TDAs pro Kanal hast Du denn verbaut?
Und wie sieht dein Layout aus? Bist Du mit dem Aufbau soweit zufrieden?
@harry_m:
Platinen selbstgemacht?
@We-Ha, harry_m:
Womit füttert ihr eure TDAs? Per AV-Receiver?
Die Schaltung, Auswahl der Komponenten, Stückliste und Platinenlayout kommen von mir.
Die auf dem Bild abgebildete Platine habe ich selbst gemacht. Dann war es jedoch so, dass ich an die entsprechende Gerätschaften nicht mehr herankam, und daher an einen Spezialisten delegierte.
Ich hatte mal vor, einen 6-kanaligen Vorverstärker selbst zu bauen, aber inzwischen ist dieser Plan gestrichen. Ich wäre schon froh, wenn ich diese Kiste mal fertig hab. Wenn sie doch mal fertig werden sollte (ich habe es immer noch nicht aufgegeben, man glaubt es kaum...) So will ich zumindest für den Anfang den Receiver anzapfen oder einen suchen, der Vorverstärker Ausgänge hat.
Oder halt nach einem Vorverstärker suchen. Aber mich graust es bei diesem Gedanken in Anbetracht des Kaufpreses. Denn bezahlbare gibt es vorerst nicht, und es sieht nicht so aus, dass es sich in absehebarer Zeit ändern kann.
Basstler
22.02.2006, 22:17
Hi,
Ich würde bedenkenlos einen Receiver benutzen. Hier im Forum machen das viele Leute und noch keiner klagte über schlechten Klang.
Jetzt, wo die Vorstreichfarbe auf den Boxen trocknet kam ich endlich dazu, mit den Platinen weiter zu machen: heute fing ich an, die Löcher zu bohren.
http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Bilder/Amp/Amp_mod5.jpg
juergen_e
20.03.2006, 00:37
Hallo.
Wie machst Du das mit den Durchkontaktierungen? Nieten? Oder einfach von beiden Seiten Löten? Wüsste dann aber auch gerne, wie Du das an der Oberseite mit den Elkos machst.
Wenn es da was günstiogeres gibt als diese Hexenküche von Isel oder Nieten (Bungard, Verbrauchskosten eigentlich nicht sehr hoch, aber fast 200,-€ für das Werkzeug ist mir für den Hobbybereich zu teuer!)
Gruß
Jürgen
Die Nieten lassen sich auch mit 2 Körnern u8nd einem Hammer verarbeiten. Ich nutze sie zur Reparatur von abgelösten Lötaugen bei thermisch hoch beanspruchten Platinen.
juergen_e
20.03.2006, 01:24
Klar. Macht auch Sinn. Aber eine ganze Platine mit 2 Körnern und einem Hammer (Hämmerchen?) zu bearbeiten hört sich ziemlich nervig und fummelig an.
Fummelig ist es, kurze Drahtstückchen einlöten aber mindestens genauso.
Ich hab mir ne Schraube im Dremel abgefeilt und in ein Stück Spanplatte gedreht, so dass sie auf der anderen Seite nur ein Stück rausschaut und die Spitze in etwa wie ein Körner aussieht. Dann brauchts nur noch einen weiteren Körner+Hammer. Die Löcher müssen dann aber straff sein, sonst fallen dir beim Umdrehen/Auflegen der Platine auf den "stationären Körner" die Nieten wieder raus...
Ein Bleistiftkreuz auf der Spanplatte macht sich gut, damit man sich nicht die ganzen Leiterzüge zerkratz währed man versucht von oben durch das Loch die Spitze von der Schraube anzupeilen.
Mann kann auch alle Nieten stecken und mit GANZ WENIG Sekundenkleber sichern, dann Umdrehen und alle alle festklopfen. Den CA-Kleber zersetzt es beim Löten, diese Dämpfe sollte man aber erst recht nicht einatmen.
Gruß,
gompf
Wo es möglich war, nutzte ich die Beinchen der Bauteile, um von unten nach oben oder zurück zu kommen.
Aber es hat sich nicht vermeiden lassen, extra Drahtbrücken einzusetzen. Und das ist richtig fummelig. Viel fummeliger, als ich es mir vorgestellt habe. Ist es auf einer Seite eingelötet, so löst sie sich wieder wenn man auf der anderen den Draht abgeschnitten und angelötet hat. Die Lösung wäre ein längerer Draht auf der ersten Seite, sieht aber bescheuert aus.
Für die "Starkstrohmkreise" benutze ich ganz kleine Adernendhülsen, die ins passende Loch gesteckt werden. Auf einer Seite sind sie schon aufgeweitet, und halten sich somit ganz gut in der Bohrung. Dann auf der anderen Seite abknipsen und verlöten. Lötzinn füllt dabei die "Niete" aus, dadurch entsteht ein ganz ordentlicher Querschnitt.
Im Grossen und Ganzen muss ich gestehen den Aufwand für das Durchkontaktieren unterschätzt zu haben. Obwohl ich bei der Entwicklung des Layouts darauf extra Augenmerk hatte.
Mich graust es jetzt schon die ganzen Brücken an acht Platinen zu verlöten. Es sei mir fällt irgendeine Lösung ein, die es erheblich vereinfacht.
Killigrew
20.03.2006, 18:34
Warum steckst du nicht nen Draht durch und biegst ihn an beiden Seiten um, dann kann er nicht wieder rausrutschen.
cu ;)
Ich habe mich mit der Frage der Durchkontaktierung beschäftigt. Und bin (wie bereits erwähnt) auf die Adernendhülsen gekommen:
http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Bilder/Amp/Platine01.jpg
Leider haben sie den Kunststoffkragen, aber das ist kein Problem: mit dem Lötkölben von unten berühren, und schön schmilzt das Ding und lässt sich ganz leicht abziehen:
http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Bilder/Amp/Platine02.jpg
Dann kann man die Oberseite verlöten (hier habe ich gemerkt, dass der Weissabgleich auf "Auto" steht, und auf "Kunstlicht" umgeschaltet - schon sieht es viel besser aus):
http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Bilder/Amp/Platine03.jpg
Wie man gut sehen kann, füllen sich die Hülsen mit Lötzinn, dadurch wird die Durchkontaktierung so richtig robust:
http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Bilder/Amp/Platine04.jpg
Dann werden die überstehende Enden mit einem Seitenschneider abgeknipst...
http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Bilder/Amp/Platine05.jpg
... und verlötet:
http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Bilder/Amp/Platine06.jpg
Dabei rutchen manche zurück:
http://mitglied.lycos.de/harrynarry/html/S400/Bilder/Amp/Platine07.jpg
aber auch das ist kein problem: Platine umgedreht, kurz erhizt und schon sitzt alles perfekt.
Für die ganze Prozedur brauchte ich inklusive der Zeit für das Bilderschiessen ca. viertel Stunde.
gargamel
10.04.2006, 22:37
hallo
die aderendhülsen gibt es auch ohne kunststoffkragen
gruss guido
Ich weiss, guido.
Nur hatte ich sie nicht zur Hand. Dafür gammelt schon seit Ewigkeiten ein Tütchen mit diesen im Regal herum... Was soll's - diese eine Minute opfere ich auch noch.
Die Suche nach den Kragenlosen hätte länger gedauert.
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