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web-seb
29.10.2004, 19:58
Hallo!


Mein Dachstudio ist zur Zeit nicht ausgebaut und sieht so aus:

http://bitband.it/DSCF0001.jpg

Es ist also Folie mit Steinwolle dahinter.



Ich möchte Paneelen da anbringen. Nun ist die Frage, ob ich hinter den Paneelen noch eine Schicht Spanplatten, Rigips oä anbringen soll.

Am Ende soll die Decke gut isoliert sein gegen Wärme- und Schallaustritt. Und wenns innen nicht hallt wärs auch nicht schlecht.:D

walwal
05.11.2004, 09:38
Je schwerer die Decke, um so besser. Also würde ich Rigips nehmen, darauf Latten und Paneele. Leerrohre für Lampen/LS nicht vergessen!

We-Ha
05.11.2004, 10:50
Wenn mich nicht alles täuscht, ist zunächst eine Lage Gipskarton sogar Vorschrift, und auf Holzlattung ist es auch nicht erlaubt ... (feuertechnisch, aber sicher bin ich mir nicht!)

PTebbe
05.11.2004, 11:21
Hallo,

Brandschutzanforderungen bestehen nicht, wenn es sich um ein Gebäude mit nicht mehr als 2 Wohneinheiten handelt und/oder keine Aufenthaltsräume mit einer Fußbodenhöhe bis zu 7 m über der Geländeoberfläche vorhanden sind.

Liegt das nicht vor, kann web-seb auch direkt die Holzpanele auf einer UK befestigen.
Allerdings würde ich immer den Gipskartonausbau vorziehen, aus eigenen Brandschutz- und Schallschutzerwägungen.

Der Schalldurchtritt wird gegenüber der leichten und mit etlichen Fugen versehen Variante "Panele" erheblich verbessert, obwohl die Nachbarn bei einem so leichten "Wandaufbau" noch ausreichend versorgt werden.
Bauphysikalisch (Taupunkt!) ist immens wichtig, dass die Dampfsperre fehlerfrei eingebaut ist. Im First kann ich die Lage der Dämmung nicht erkennen; ist die oberhalb der Aussteifung zwischen den Sparren weiter zwischen die Sparren geklemmt?

Brandschutztechnisch müßten ohnehin Gipskartonfeuerschutzplatten zum Einsatz kommen, die aber teurer sind, als Gipskartonbauplatten. Bereits die verbessern das Brandverhalten deutlich. Es soll ja nur die Zeit gewonnen werden, dass man rechtzeitig aus dem Gebäude raus kommt.
Die meisten Opfer sind allerdings zu beklagen, weil sie erstickt sind, bevor sie verbrennen konnten. Also einen Rauchmelder installieren; das hilft viel mehr.
Panele ist allerdings brandschutztechnisch absolut kontraproduktiv. Wenn die gut durchtrocknet ist, ergibt sich eine extreme Brandausweitung.

Deshalb mein Tipp: Ausbau ja, aber nur mit Gipskarton und ohne "Brandbeschleuniger" Panele. Wenn man auf den GK ne schöne Rauhfaser klebt und dezent getönt streicht, ergibt sich auch ein warmes Wohngefühl.

Gruß
Peter

angelralle
05.11.2004, 11:40
Original geschrieben von web-seb
Und wenns innen nicht hallt wärs auch nicht schlecht.:D

Da helfen dann u.a. CD- Regale, CD's hast du, wie wir alle, doch reichlich? ;)

Holzpaneele hat man ers über 80, da hast du noch Zeit, oder in der Gartenlaube. :cool:

web-seb
05.11.2004, 16:34
Vielen Dank für die Antworten!

An die Brandgeschichte hab ich garnicht gedacht.:eek: Das Reihenhaus ist 5 Häuser lang.:D Da unser Reihenhaus vom Notar wie eine Eigentumswohnung behandelt wurde, kann man also sagen, daß da 5 Einheiten drin sind.
Aber meiner Meinung nach kommt man bei uns schnell aus dem Haus, da kann man problemlos mit angehaltener Luft von ganz oben die Treppen runter hinaus rennen.

Nun gut, ich werd dann mal beim Hornbach schauen, was es da für Rigipse gibt. Vielleicht haben die auch Steinpanele... :rolleyes:


Wenns nach mir ginge, würd ich Rigips verwenden, und darauf diesen Pyramidenschaum kleben. Aber HAF wird wohl nicht sehr groß sein. :D


Die Steinwolle geht übrigends die Schräge weiter hinauf bis zur Dachspitze. Der eine Nachbar hat da aber auf eigene Faust noch Steinwolle auf das waagrechte Stück draufgelegt, bevor er sich an den Ausbau machte.


Wegen der Nachbarbelästigung:
Von den Nachbarn hört man nichts, kein Schreien kein Sprechen, keine Spül- und Waschmaschinen. Kein Fernseher. Der eine Nachbar hat mich sogar um Erlaubnis gebeten, seine Filme in guter Lautstärke anzuschauen. (Hab nichts dagegen) Seither hab ichs ein einziges Mal ein bißchen donnern gehört, das wars.

Das einzigste, was man ab und zu hört ist, wenn einer im Alarmtempo die Treppen hinunter rennt. Dann hört man ein dumpfes Poltern. Also gehen nur sehr Tiefe Töne durch (ist ja nix Neues)

Original geschrieben von angelralle
Da helfen dann u.a. CD- Regale, CD's hast du, wie wir alle, doch reichlich? ;)

Holzpaneele hat man ers über 80, da hast du noch Zeit, oder in der Gartenlaube. :cool:

Jo, am Besten ich Ordne die CDs so an: /\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\:D Und Schallplatten hab ich ja auch noch einen Haufen, für die tieferen Frequenzen....

PTebbe
05.11.2004, 16:54
Hallo,

"Da unser Reihenhaus vom Notar wie eine Eigentumswohnung behandelt wurde, kann man also sagen, daß da 5 Einheiten drin sind."

Das ist die zivilrechtliche Betrachtung; brandschutztechnisch gilt die Bauordnung und danach dürftest du demnach ein Gebäude "geringer Höhe" mit "einer Wohneinheit" haben.

"Wenns nach mir ginge, würd ich Rigips verwenden, und darauf diesen Pyramidenschaum kleben. Aber HAF wird wohl nicht sehr groß sein. "

Na da funktionierts auch nicht mehr mit dem HHF (HausHerrFaktor) :D

"Die Steinwolle geht übrigends die Schräge weiter hinauf bis zur Dachspitze. Der eine Nachbar hat da aber auf eigene Faust noch Steinwolle auf das waagrechte Stück draufgelegt, bevor er sich an den Ausbau machte."

Wärmedämmtechnisch ist es ja o.k., wenn die Mineralwolle weiter hinauf geht bis in die Dachspitze. Mehr ist da eigentlich nicht erforderlich. Ich hatte nur gefragt, weil ichs so nicht erkennen konnte.

"Das einzigste, was man ab und zu hört ist, wenn einer im Alarmtempo die Treppen hinunter rennt. Dann hört man ein dumpfes Poltern. Also gehen nur sehr Tiefe Töne durch (ist ja nix Neues)"

Das dürfte weniger mit der Frequenz zu tun haben, sondern wahrscheinlicher damit, dass die Treppen an den Gebäudetrennwänden verankert sind. Wenns aber nur bei "Alarmtempo" hörbar ist, ist es ehr tolerierbar. Ihr müßtet ohnehin eine zweischalige Gebäudetrennwand mit Luftzwischenraum und Mineralfaser haben. Und das ergibt schon sehr gute Schalldämmwerte; Luft- wie auch Trittschall.

Nur beim Dachgeschoss wird sich ein Schallnebenweg ergeben, und zwar durch deinen Konstruktionsaufbau der Dachschrägen. Und da ist eben eine fugenfrei verarbeitete Gipskartonebene deutlich besser, als Panele. Wär auch wichtig, dass du zu den flankierenden Wänden eine ordentliche Fuge ausführst.
Dort, wo der Gipskarton dann auf die Seitenwände stößt, sollte ein Metallwinkel an der Seitenwand montiert sein, an den der GK anliegt und in der wenige mm breiten Fuge der GK-Kante zur Seitenwand sollte dann mit Acryl versiegelt werden.
Noch besser wäre eine zweilagige Beplankung mit Gipskarton, doch dazu sollte zuerst die Statik geprüft werden, ob diese Last eingerechnet ist.
Ist es aber deshalb oft, weil aus wärmetechnischen Gründen heutzutage die Sparren konstruktiv stärker ausgeführt werden, als es statisch erforderlich ist.

So, viel Spass

Gruß
Peter

angelralle
05.11.2004, 18:26
Original geschrieben von web-seb

Wenns nach mir ginge, würd ich Rigips verwenden, und darauf diesen Pyramidenschaum kleben. Aber HAF wird wohl nicht sehr groß sein. :D


Wenn ich einen Hörraum im Dachgeschoss hätte, dann würde der HAF eine eher untergordnete Rolle spielen. Da würde ich dann sogar selben staubsaugen und -wischen. Ich lüge nie, wenn ich die Wahrheit sage! :D

web-seb
05.11.2004, 19:44
Kann ich hier aber nicht bringen, da es kein kleines Kämmerlein ist, sondern ein großer Raum mit der gesamten Grundfläche des Reihenhauses.

Ich kann schon froh sein, daß meine Frau 5 Atlas DSM tolerieren würde, wenn wir sie uns leisten könneten.:D


Da oben soll sowieso eher Party gemacht werden, audiophile Genüsse zieh ich mir im Erdgeschoß rein. (Wenn ich mir die Concorde oder Solitude gebaut habe)

meisterstille
08.11.2004, 07:32
Ich würde Gipsfaserplatten den normalen Gipskartonplatten vorziehen. Akustisch macht das sinn und in doppelter Ausführung hat man auch gleich eine F 90 Wand ( Man hat beim feuer 90 Minuten Zeit, seine Boxen, Frauen und Herrenmagazine aus dem Haus zu tragen):

Mache gerade einen Tonstudiobau mit Fermacell und verklebten Platten. Akustisch sehr wirkungsvoll. Und die Dachsparren halten das bestimmt aus.

Einfach mal bei Fermacell anrufen. Der Vertreter kommt vorbei und gibt kostenlos Tipps beim Ausbau. Sehr empfehlesnwert.

meisterstille

web-seb
08.11.2004, 20:10
Ok, ich werd mich mal informieren. Aber irgendwie kann ich mich mit dem Kahle-Wand-Look nicht anfreunden.


Was ihr alle nur mit dem Feuer habt? Ist doch egal, wie schnell das verbrennt, ist doch versichert.:D

PTebbe
08.11.2004, 20:25
Hallo,

kannst gerne die Panele einbauen. Nur ergeben sich zwangsläufig relativ viele Fugen - die schließen halt nicht wirklich dicht - und es tritt noch mehr Schall nach außen. Der typische Dachgeschossausbau ist eh ziemlicher Leichtbau im Vergleich zu einer massiven Wand und damit akustisch transparenter.

Hast du auch schon mal über sommerlichen Hitzeschutz nachgedacht; da stellt der Gipskarton mit einer fugenfreien Fläche im Vergleich zum Holz eine spürbare Verbesserung dar, auch wenns immer noch warm genug werden wird.

Viel Erfolg :)
Gruß
Peter

web-seb
08.11.2004, 20:36
Ich wollte ja eigentlich wissen, ob und was ich unter den Panelen einbauen soll. Wärmeschutz gegen Hitze im Sommer ist allerdings ein wichtiges Argument für Gipskarton. Ich hasse nichts mehr, als im eigenen Saft zu schmoren.

Was ist mit den 16 oder 19mm Spanplatten? (außer daß sie brennen:D) Die gibt es nämlich in schön handlichen Größen, dann brauche ich kein Gerüst, sondern nur eine Leiter.


Ich muß jetzt nochmal zum Hornbach und schauen, was es da an GK gibt. Je länger ich nachdenke, umso verwirrter werde ich...:rolleyes:



Danke für die Tips und viele Grüße, Sebastian

broesel
08.11.2004, 20:39
Ehmt. Man hört ja immer mal wieder, das Peoples, die unter dem Roof wohnen, in the Summertime not unbedingt amused sind ob der Hitzeentwicklung. Auch die anderen von Peter in den Raum geschleuderten Stichworte - namentlich "Dampfsperre" und "Taupunkt" - haben es verdient, beachtet zu werden, glaube ich. Ich meine: Diese Dinge sind mindestens so wichtig wie die Schalldämmung.

Wegen Feuer hätte ich nicht soviel Schiß. Wer hört schon so heiße Musik...

web-seb
08.11.2004, 20:54
Ich seh das mit dem Feuer auch nicht so eng. Meine Eltern haben ein Fertighaus mit Holzdecke und auch sonst viel Holz. Da hat mal die Küche gebrannt. Der Holzdecke hat das nichts ausgemacht. (Und mein Bruder hat 2 Zimmer nebenan geschlafen und nichts gemerkt.:eek: )



So schlimm mit der Hitze ist das unterm Dach bei uns auch nicht, diesen Sommer hatten wir dort max. 28°C. Und wenn das zu warm ist, geh ich halt ins EG. (24°C max)

PTebbe
08.11.2004, 21:41
wenn meine Ausführungen zum Gebäude geringer Höhe und mit nicht mehr als 2 Wohneinheiten zutreffend sind, dann gibt es auch keine Brandschutzvorschriften, wie die Dachschrägen auszubauen wären.
Und die meisten Opfer ersticken, weil sie im Schlaf den Brand nicht bemerken (Na, die Parallele zu deinem vorigen Posting erkannt?). Also ein Feuermelder ist schon wichtig.

Nur 28 Grad im DG sind allerdings schon unkomfortabel hoch. Leider haben geneigte Dachflächen den Nachteil, dass sie sich der Sonne viel "besser" zuwenden, als die vertikalen Wandflächen und sich schon von daher stärker erwärmen.
Dann ist der Aufbau noch erheblich leichter, als der einer massiven Wand. Diese leichteren Baustoffe haben im Vergleich zu massiven Baustoffen ein erheblich geringeres Wärmespeichervermögen - sprich, es kommt relativ schnell innen an, was außen absorbiert wurde. Und das ulkige an Mineralfaser ist, dass sie was die Wärmedämmung betrifft mit die besten Dämmwerte erreicht, aber was den sommerlichen Hitzeschutz betrifft, eher schlecht abschneidet.

Da sind alternative Dämmstoffe, z. B. Holzfaserplatten oder Zellulosedämmstoff um einiges besser. Aber das wirst du eh nicht mehr realisieren können oder wollen.

Und anstelle der äußeren Unterspanbahn aus Kunststoff eine DWD-Platte (Spezielle Holzwerkstoffplatte) verbessert auch den Schallschutz und den sommerlichen Hitzeschutz. Da wird aus dem System innerer und äußerer Beplankung eine echte zweischalige Leichtbaukonstruktion, während eine Platte innen nur eine Platte mit Dämmstoff drüber ist. Die Folie ist dabei akustisch völlig zu vernachlässigen. Und die darüber befindlichen Dachziegel weisen wieder soviele Fugen auf, dass sie trotz hoher Masse nicht merklich zum Schallschutz beitragen...

Gruß
Peter

maha
24.11.2004, 14:16
Kurz vermerkt!

Vollste Zustimmung betreffs PTebbes Postings.

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Übrigens: Ein "Rauchmelder" ist bei Ebay für 10 Euronen zu haben.
Und wenn man seine Funktion halbjährlich überprüft....
Und wenn man dabei sogar die Batterien tauscht......
.... dann schützt diese Minimalelektronik wirklich. Falls der "Klingelton" laut genug ist!
*grins* Bei Jamba kann man sich DieterBohlen ´runterladen". Sogar leise dargebracht, erweckt der Dieta Tote.

Anschlagende Alarmanlagen verjagen Einbrecher mittels "Sirene", denn Einbrecher trachten dem Insassen ja immer nach dem Leben. Rauchgasmelder bemerken nur ein "inneres Problem". Daher tun sie es Billgprodukte zu leise kund.
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Natürlich würde so ein minderer 10Euro-Dreck nie durch die TÜV-Prüfung kommen. Auch das Ordnungsamt hätte Bedenken. Daher lass´ ma sowas besser weg.

Gruß, maha

PTebbe
24.11.2004, 14:49
Also bei uns (wir haben 6 Stk. im Einsatz) hat des Nachts einmal einer angeschlagen - war allerdings ein Fehlalarm. Den haben wir sehr gut gehört, obwohl er in einem der Kinderzimmer war und die schön weiterschliefen.
Allein die Suche nach dem warnenden Melder war spannend, da die Ortung im Haus - wir wohnen über 3 Etagen - nicht so gut war.
Und wenn meine liebe Frau beim kochen das Olivenöl in der Pfanne erhitzt und dann mit der Nachbarin an der Tür quatscht, dann geht auch der Melder in der Küche an, womit die Funktion bewiesen wäre.

Ohne Melder hätten wir möglicherweise eine Entzündung des Rauchgases erlebt, da wir auf Gas kochen. Schwein gehabt :D

Gruß
Peter

jhohm
24.11.2004, 14:52
Original geschrieben von maha

...
*grins* Bei Jamba kann man sich DieterBohlen ´runterladen". Sogar leise dargebracht, erweckt der Dieta Tote.
....



Oder versetzt einen in eine Schockstarre; so das der Arme völlig Teilnahmslos und Regungslos ist und verbrennt...
Aber das merkt er dann nicht :D

Gruß Jörn

Vince
24.11.2004, 16:10
Naja, wenn dem Feuer auch die Luft weg bleibt, wäre das ein ziemlich effizienter Rauch"melder" :D

web-seb
04.06.2005, 18:15
So, die Rigipsplatten sin dran, jetzt muß man das Zeug noch verspachteln. Leider ist der Klang im Raum jetzt für den Plonk. Mit der Steinwolle hinter der Folie wars wesentlich besser.:(


Übrigends, wenn ich mich nicht mehr melde, dann bin ich wahrscheinlich vom Gerüst gefallen. :D (Deckenhöhe 3,5m und darunter noch die Treppe. Also Falltiefe bis 6m)

broesel
04.06.2005, 18:20
Ömmm... wenn das mit dem Gerüst klappen sollte: Ich hätte Interesse an den Solitude - Gehäusen...

We-Ha
04.06.2005, 18:27
Hätteste eher was gesagt, hättest du sie schon :D

web-seb
04.06.2005, 19:11
Er will sie ja kostenlos, deswegen hat er nichts gesagt.:D


Außerdem verwende ich sie dann als Sarg.:D

woody
04.06.2005, 19:27
@ web-seb

Leider ist der Klang im Raum jetzt für den Plonk.

Ging mir bei meinem Schallschutzprojekt auch so. Als die Schalldämmung solo an der Decke war, klang es toll. Als dann die RiGips-Platten dran waren hallig. Ich habe dann meinen Schlitzabsorber (Mitteltonabsorber 500..5000 Hz) drüber montiert und dann klang es Klasse.

Fotos gibt es hier (http://62.206.102.34/photopost/showgallery.php?cat=500&page=2&perpage=12&ppuser=2261&what=allfields&=&action=)

web-seb
04.06.2005, 20:02
Hinter dem Schlitzabsorber ist aber keine Wolle oä mehr?

woody
04.06.2005, 20:06
Hinter dem Schlitzabsorber sind 40 mm starke Holzweichfaserplatten, die normalerweise nur den Hochton bedämpfen würden. Erst durch die Panele entsteht ein Helmholtzabsorber mit grosser Dämpfung im Mitteltonbereich.

web-seb
04.06.2005, 20:33
Und wie dick ist die Gesamtkonstruktion? Ich bräuchte sowas im Wohnzimmer, also da wo später die Solituden stehen sollen, nicht unterm Dach.

woody
04.06.2005, 20:36
48 mm Dachlatte + 14 mm Panel

Konstruktionszeichnung (http://62.206.102.34/photopost/showphoto.php?photo=1985&cat=500&page=1)

web-seb
04.06.2005, 20:44
Ok, vielen Dank! Muß ich mir merken, falls mein Hörraum mir den Spaß verdirbt!

Kay*
01.08.2005, 00:51
Prima,
hier sind Profis am Werk, deshalb die Frage


Ich unterstelle mal einen konventionellen Aufbau.
Ziegel, Holz+Mineralfaserdämmung, Dampfsperre, Gipskarton.

Was müsste man machen, wenn man hier einen Raum im Raum
zur Optimierung der Schallisolierung einbauen möchte?
Ich dachte an einen neuen entkoppelten Fussboden, darauf
ein stabiles Ständerwerk+Mineralfaserdämmung, darauf
mehrlagig Fermacell.

Muss ich dann die vorhanden alte Konstruktion durchbohren,
oder gar die alten GK-Platten abnehmen?

Gruss
Kay