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Alt 23.04.2012, 20:11   #1
8888
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Selbstbau-Endstufe: zentr. Massepunkt an Schutzerde

Wisst ihr, warum man beim Endstufen-Selbstbau den zentralen Massepunkt des Netzteils über einen VDE-Kondensator mit dem Schutzleiter der Spannungsversorgung verbinden muss?
Muss man das auch wenn man ein isoliertes Gehäuse (z.B. Holz) verwendet wird?
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Alt 23.04.2012, 23:35   #2
GabbaGandalf
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Beiträge: 1.792
Wenn du doppelt isoliert baust, ist das nicht notwendig und der Schutzleiter kann entfallen (Schutzklasse 2).

http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzk...ktrotechnik%29
__________________
wer rechtschreibefehler findet darf sie behalten!
GabbaGandalf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.04.2012, 12:22   #3
8888
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Beiträge: 159
Ich hatte vermutet, dass da irgendwelche HF-Störungen an Erde abgeleitet werden sollen.
Mal schauen, wie ich das mache.
Wird ja auch wohl kein Nachteil sein, wenn man bei einem isolierten Gehäuse den Massepunkt an Schutzerde legt.
Laut hersteller muss die Schirmwicklung des Trafo sowieso an Schutzerde angelegt werden.
8888 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.04.2012, 12:43   #4
PeterG
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Beiträge: 1.299
Hi 8888,

wenn Du aber mal auf die Idee kommst, den Verstärker an eine Hausantennenanlage oder möglich auch Kabel hängst : mich hat fast der Schlag getroffen und die Boxen GSD selbst haben abgeschaltet! Zwischen Antennenmasse und Schutzleiter waren so 2-3V lange her...

MfG
Peter
__________________
Meine Hornlautsprecher
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Alt 24.04.2012, 13:14   #5
Masuuk
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Ort: Erfurt
Beiträge: 577
http://sound.westhost.com/earthing.htm

Der Artikel könnte Aufschluss bringen.
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Alt 24.04.2012, 20:10   #6
8888
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Registriert seit: 02.2011
Ort: 94060 Pocking
Beiträge: 159
@Masuuk: Bestimmt ein interessanter Artikel, aber mein Englisch ist besch...! Werde versuchen was rauszulesen

@PeterG: Verstehe nicht ganz, was du mir damit sagen willst. Ist das jetzt für oder gegen einen VDE-Kondesator?
8888 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.04.2012, 21:29   #7
ALler
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Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 495
4x8 schrieb:

Zitat:
Wisst ihr, warum man beim Endstufen-Selbstbau den zentralen Massepunkt des Netzteils über einen VDE-Kondensator mit dem Schutzleiter der Spannungsversorgung verbinden muss?
Moin,

ich kenn das evtl. etwas anders (aus der Verdrahtungsanleitung für ALBS Endstufen-Bausätze).

Bei Metallgehäusen und nicht doppelter Isolierung der netzspannungsführenden Teile,

- wird Schutzleiter an das Metallgehäuse gelegt (und wenn vorhanden, an die Trafo-Schirmwicklung)
- Netzteilmasse (mit Signalmasse) wird über jenen VDE-Kondensator, mit dem Gehäuse verbunden.

Das Vorgehen ist so beschrieben, aber der Grund wird nicht erläutert.

_Warscheinlich_ soll mit dem Kondensator jedoch folgendes errreicht werden:

- dass das Gehäuse über den Kondensator zwar indirekt mit Signalmasse verbunden ist, und so als Schirm gegen höher frequente Einstrahlungen wirken kann,

- aber: dass Signalmasse durch den Kondensator, gleichsam vom Schutzleiter (und damit evtl. Brummproblemen) elektrisch entkoppelt ist.

Wegen dem VDE-zulässigem Kondensator noch:

da gibt es verschiedene Auslegungen hinsichtlich Durchschlagsfestigkeit und Zulässigkeit je nach Einsatzzweck.
Welche Sorte (Typ X1 oder X2 oder anders) für den genannten Zweck erlaubt ist, ist mir aktuell nicht geläufig.

Grüße von
ALler
ALler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.06.2012, 00:25   #8
8888
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Registriert seit: 02.2011
Ort: 94060 Pocking
Beiträge: 159
Die Endstufen, übrigens von ALBS, sind gerade in Betrieb gegangen!
Sind mehr oder weniger eher provisorisch auf MDF-Brettern geschraubt.
Hab den zentralen Massepunkt wie von ALBS geschrieben mit dem Kondensator an Schutzerde gelegt, obwohl ich in dem Sinn jetzt gar kein (leitendes) Gehäuse habe.
Trafo-Schirm-Wicklung liegt auch auf Schutzerde.
Es funktioniert auf alle Fälle erst mal alles! Und das gar nicht schlecht!
Vielleicht probiere ích einmal aus was passiert wenn ich den Kondesator von Erde wegnehme!?
Hab aber schon gleich ein neues "Problem"!:

http://www.visaton.de/vb/showthread....825#post343825
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