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Kostenloses, freies und quelloffenes Lautsprecher-Messprogramm
Moin,
einige kennen das Projekt sicherlich schon aus dem Thread im Hifi-Forum, für alle, die es noch nicht kennen, will ich es hier kurz vorstellen. Als Messmethode wird dabei ein logarithmischer Sweep nach der Idee von Farina benutzt. Die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig, da es sich um Kommandozeilenprogramme handelt. Dabei wird es auch von meiner Seite aus vorerst bleiben, vielleicht später mal. Es steht aber jedem frei, sich selber eine GUI zu basteln und Code aus diesem Projekt zu verwenden, weil es unter der BSD-Lizenz steht. Im Gegensatz zur allgemein bekannten GPL ermöglicht das sogar den Gebrauch von Code aus diesem Projekt in kommerziellen Produkten. Die Darstellung der Messkurven wird an Gnuplot delegiert, das ist für die Zwecke bestens geeignet. Inzwischen läuft das Programm unter Windows, Linux und OpenBSD. MacOS und die anderen *BSD-Varianten (Free- und NetBSD) sollten auch funktionieren, sind aber noch nicht getestet. Den Quellcode kann man sich von der Projektseite bei BERLIOS herunterladen: http://esweep.berlios.de Nicht wundern, auf der Seite gibt es nichts zu sehen, man wird automatisch weitergeleitet. Der Quellcode sollte sich mit Hilfe des Makefiles unter OpenBSD sofort kompilieren lassen (und vermutlich auch unter NetBSD, die beiden sind sich in manchen Beziehungen sehr ähnlich). Wer es unter Linux bauen möchte, bitte melden, das erfordert zwei Änderungen im Makefile und ein paar Abhängigkeiten. Eine Windows-Version stellt freundlicherweise tiki bereit (93kB): http://141.30.146.61/skvf/speaker/me...amm/esweep.zip zur Installation und Ausführung des beigefügten Skripts: http://www.hifi-forum.de/index.php?a...9&postID=93#93 eine allgemeine Anleitung zu den einzelnen Komponenten (statt auf den Link zu klicken kann man auch dem oberen Folgen und ein paar Beiträge runterscrollen): http://www.hifi-forum.de/index.php?a...9&postID=96#96 Ich möchte Euch bitten, das Programm wenigstens mal auszuprobieren und ein kurzes Statement abzugeben. Besonders interessiert mich vor allem, ob es überhaupt auf jedem PC läuft. \Edit gebt auch mal bitte unsinnige Sachen wie negative Werte, Zahlen vermischt mit Buchstaben usw. ein. Ich glaube zwar, dass ich alle Benutzereingaben abgefangen und das meiste getestet habe, aber zwei Augen sehen mehr als eines. Gruß Cpt. Geändert von Cpt.Baseballbatboy (28.02.2007 um 14:39 Uhr) |
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#2 |
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Hey,
sagmal ist das dergleiche Farina, der auch viel zu Warped-Filter-Strukturen gemacht hat: A.Farina? Der Name ist mir nämlich aus einigen paper aus dem dem Kreis Impulsantworten, der Messung und Veränderungen geläufig. Werde mir das Programm mal am Wochenende ziehen, habe aber derzeit keine Mögllichkeit zum Messen, trotzdem kann ich ja mal gucken, ob ichs kompiliert und zum Laufen bekomme. Raphael P.S. Hast Du zu der Sweep-Methode auch ein Paper aus JAES oder so, daß Du mir mailen könntest? Habe den HiFi-forums-thread nur kurz überflogen, aber wenn ich mir das so angucken, hätte ich noch eine Idee für eine Erweiterung der Messmethode.
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#3 |
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Registrierter Benutzer
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Ja, ist der gleiche. Ich wusste allerdings nicht, dass der was zu warped FIR (meinst Du vermutlich) gemacht hat.
Du meinst vermutlich dieses Paper: http://www.angelofarina.it/Public/Papers/134-AES00.PDF Willst Du es unter Linux kompilieren? Gruß Cpt. |
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#4 |
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Ja, ich meine warped FIRs (wobei hier der Begriff FIR ja eigentlich dann falsch ist), aber es gibt deneben auch noch warped IIRs. Wie gesagt, ganz sicher bin ich mir nicht, aber, ich meine, er hätte. Ich müßte mal den AES-Ordner durchblättern, man sammelt ja immer alles, was interessant ist.
![]() Ja, will es unter SuSE 10.1 auf dem Notebook und später dann noch unter Fedora Planet CCRMA kompilieren. Werde Dir dann sagen, obs läuft. Raphael
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#5 |
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Registrierter Benutzer
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Hi Cpt., gute Idee mit dem Programm, würde es gern unter Linux testen, leider reicht die Zeit momentan nicht, muss bei gewohnten Methoden (rauschen aufzeichnen, mit Cool oder Steinberg eine FFT machen) bleiben
und bin erstmal gespannt, ob hier Erfahrungsberichte erscheinen.
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Keine Zeit? Billige Ausrede!
![]() Nee, mal im Ernst, viel Zeitaufwand ist das eigentlich nicht. Ich kann auch ein paar Skripte herausrücken. Z. B. dieses: Zitat:
Zitat:
Die gesamte Prozedur dauert auf meinem Rechner (P4 mit 2,53GHz) nichtmal 10 Sek. Und das Ergebnis ist lang besser als jede Rauschmessung. Also, ran an den Speck. Gruß Cpt. Geändert von Cpt.Baseballbatboy (01.03.2007 um 15:21 Uhr) |
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#7 |
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Registrierter Benutzer
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Hallo,
na das ist ja super!!! Ich meine, da kann ich ja ev. bald unter linux messen! Da ich sogutwiekeineAhnung habe: wenn das unter Suse kompiliert wurde, läuft es dann unter Kanotix auch? Ist ne Impedanzmessung möglich? MfG Peter |
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Registrierter Benutzer
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Zitat:
Nach Portaudio solltet Ihr im entsprechenden Paketmanager Eurer Distribution Ausschau halten (ist das bei SuSE immer noch YAST?), ansonsten gibt es das hier: http://www.portaudio.com Version 0.19 Zitat:
\Edit: allerdings wird das Ergebnis der Impedanzmessung wenig aussagekräftig sein, weil noch keine Absolutwertmessungen möglich sind. Impedanz in dB relativ zum Maximum ist zwar ganz nett, aber unnütz. Gruß Cpt. Geändert von Cpt.Baseballbatboy (01.03.2007 um 15:57 Uhr) |
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Registrierter Benutzer
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Hi Cpt.,
Zitat:
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Gruß Pico <<< Studieren UND Probieren >>> |
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#10 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 01.2007
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Nee, was ich meinte ist, dass ich schlicht und einfach noch keine Kalibrierung eingebaut habe. Das heißt, das Programm stellt keinerlei Zusammenhang zwischen dem her, was am Line-In gemessen wird und dem, was draußen tatsächlich passiert. Es wird z. Z. stur auf das Maximum des gemessen Amplitudengangs normiert (und dann in dB ausgegeben). Die Normierung und Ausgabe in dB könnte ich rausnehmen, dann fehlt aber immer noch der Umrechnungsfaktor zwischen irgendeinem 64-Bit-Fließkommawert und der gemessenen Spannung, sprich der Impedanz.
Ist ne Baustelle, und ich weiß auch, was ich dafür machen muss, ich bin mir nur noch nicht im Klaren darüber, wo und wie genau ich das am besten einbaue. Gruß Cpt. |
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#11 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 03.2004
Ort: Erlangen
Beiträge: 3.000
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Ich arbeite mit Ubuntu, weil es für einen noob anscheinend die beste Distro ist. Sollte ich mich irgendwann langweilen, teste ich jedoch zuerst eine Windows-Version, da ich nur eine fiese Billigsoundkarte im Linux-Rechner hab.
Keine Zeit ist keine Ausrede, sondern eine Tatsache, sorry, ist so. Habe brennendes Interesse an Lautsprechermessung. Mikrofonverstärker im Bau, Mikrofon vorhanden. |
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#12 |
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Registrierter Benutzer
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Beiträge: 76
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Hallo,
da mir sowieso die passenden Räumlichkeiten für eine komplette Lautsprechemessung fehlen, und ich mich bisher an Bau- vorschläge und deren leichte Anpassung an meine Hör- gewohnheiten gehalten habe, benötge ich eigentlich nur eine Möglichkeit, eine vernünftige Impedanzmessung durchzuführen um die Wirkungsweise der Korrekturglieder zu überprüfen. Der Meßaufbau ist mir klar, mir fehlt nur der Wert eines praxisgerechten Shunt-Widerstandes mit dem ich den Eingangsstrom der Gesamtweiche nachbilden kann. Ich dachte da so an 1 Ohm, das gibt bei 1 Volt Ausgangs- amplitude und 8 Ohm Impedanz 111 mA ! Das kann man glaube ich gut auf dem Oszilloskop darstellen. Liege ich da richtig mit meinen Überlegungen? Welchen Wert benutzt Ihr in Euren Meßaufbauten, um den Einfluß auf die Frequenzweiche möglichst klein zu halten? Vielen Dank für eine Info, gruß Sven |
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#13 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 01.2007
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Es ist eine neue Windows-Version verfügbar. Erhältlich hier:
http://141.30.146.61/skvf/speaker/messprogramm/ Version 0.1.1, gebaut gestern Abend. Die Änderungen sind hier beschrieben: http://www.hifi-forum.de/index.php?a...9&postID=99#99 Die Version im CVS (also die für Linux und Konsorten) ist natürlich immer aktuell. Gruß Cpt. |
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#14 |
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Registrierter Benutzer
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[offtopic]@reference
Das Antwortfeld ist ein Fließtextfeld - man muss die Zeilenumbrüche nicht manuell einfügen, sondern lediglich die Absätze - der Rest wird von der Forensoftware automatisch erledigt. Einfach mal probieren! ![]() Nix für ungut! monoton [/offtopic] |
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#15 |
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Registrierter Benutzer
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Ne kleine Zusammenfassung, wie man das Programm unter Linux kompiliert:
1.) portaudio besorgen, entweder ist es als Paket des Distributors vorhanden oder man braucht den Quellcode. Im Falle des Letzteren: 1.1.) am besten wäre es wohl, JACK zu installieren. Das gibt es garantiert als Paket, und man benötigt die Developer-Version (meist *dev bezeichnet) 1.2.) in das Verzeichnis von portaudio (nachdem es entpackt ist) wechseln und dann ./configure make make install Wenn dabei was nicht funktioniert leiste ich gern Hilfe. Wenns geklappt hat, ist portaudio erfolgreich installiert. 2.) Quellcode meines Programms besorgen: http://prdownload.berlios.de/esweep/esweep0.1.1.tar.gz Und natürlich entpacken: Code:
tar xzf esweep0.1.1.tar.gz 3.) Makefile anpassen. Ihr wollt das "Makefile.Linux". Da braucht es vermutlich zwei Änderungen, je nach Distribution: In den ersten Zeilen sind ein paar Variablen aufgeführt. In der Variable "CFLAGS" muss evtl. "-I/usr/include" zusätzlich angeführt werden. Das gleiche bei LFLAGS, dort muss u. U. "-L/usr/local/lib" hinzugefügt werden. Irgendwann werde ich das mal automatisieren, aber noch nicht. 4.) Kompilieren. Ein Terminal im Wurzel-Verzeichnis des Quellcodes (da wo das Makefile ist) öffnen und "make" eingeben. Das wars dann schon. Gruß Cpt. |
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und bin erstmal gespannt, ob hier Erfahrungsberichte erscheinen.


