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Alt 06.12.2018, 15:00   #1
UweG
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Quellenwahl und Pegelangleichung

Ich bin gerade dabei, unsere Wohnzimmerbeschallung neu zu konzipieren. Der Uralt-AVR mit Macken (Display, SW-Ausgang) soll in Rente gehen, es soll etwas geben, was digital aufgezeichnete Musik hochwertig wiedergaben kann (Hifi-Akademie miniStreamer ?) und neue Boxen soll es auch geben. Über die Boxen will ich in diesem Thread nicht diskutieren, sie werden aber wohl aktiv werden mit je einem Hypex FA123-Modul und einem weiteren Modul für die beiden vorhandenen passiven Subs (jeweills ein GF250 in 80L BR).

Aber wie kriege ich die unterschiedlichen Quellen zusammen? Einige davon haben einen eigenen Lautstärkeregler (Fernseher, miniStreamer). Die könnte man eigentlich vorbei am Gesamtlaustärkeregler direkt auf die Endstufen routen und die anderen sind nicht alle gleich laut. Das Bluetooth-Empfangsdingens ist z. B. irgenwie immer zu leise.

Da Hifi-Vorverstärker irgendwie etwas sind, dessen Preis ich nicht verstehe, scheint mir im Moment die beste Löung darin zu bestehen, einen einfachen Stereoverstärker zu kaufen und die Endstufen per Widerstand im Pegel zu reduzieren und dann per Y-Kabel mit 10k-Wiederständen zusammen auf die Endstufen zu routen. Beispiel für einen Verstärker, den ich meine: Onkyo A-9010, ca. 200,- €

Wie macht ihr das mit der Quellenwahl?
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Alt 06.12.2018, 15:55   #2
mechanic
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Zitat:
Zitat von UweG Beitrag anzeigen
... scheint mir im Moment die beste Löung darin zu bestehen, einen einfachen Stereoverstärker zu kaufen und die Endstufen per Widerstand im Pegel zu reduzieren und dann per Y-Kabel mit 10k-Wiederständen zusammen auf die Endstufen zu routen. Beispiel für einen Verstärker, den ich meine: Onkyo A-9010, ca. 200,- €

Wie macht ihr das mit der Quellenwahl?
Mach so was nicht, das tut weh, insbesondere weil der Onkyo einen Line Out hat . Ausgangsseitig ist damit alles gelöst (du nutzt die Kiste nur als VV) eingangsseitig sind Pegelregler sehr, sehr selten und am Onkyo natürlich nicht vorhanden.

Ich baue gerade etwas mit Pegelanpassung zusammen - Umschaltverstärker für Lautsprechervergleich ohne Pegelunterschiede. Dazu habe ich drei Stereo-Stufen -40 bis + 20dB aus einer alten Elektor zu einer Platine zusammengebaut, im Bild rechts vorne (Ein- und Ausgänge Cinch direkt auf der Platine möglich, Versorgung mit 12V-Steckernetzteil, Pegelabgleich über Trimmer je Kanal, sehr gute OP-Amp-Stufe mit NE5532AN). Falls du so etwas ins Auge fasst, könnte einfach hinter dem Verstärker in einer Plastikkiste liegen, (und meine Kombination erfolgreich in Betrieb genommen wurde), könnte ich dir mit Unterlagen oder auch einer Platine helfen.

Wir haben provisorisch mit einzelnen "Shiftern" beim letzten Treffen bei Timo genau so den Pegelausgleich gemacht.

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Alt 06.12.2018, 18:37   #3
UweG
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Zitat:
insbesondere weil der Onkyo einen Line Out hat
Der Line out ist aber nicht lautstärkegeregelt.

An Selbstbau habe ich auch schon gedacht, aber im Moment tendiere ich eher in die Richtung, meine Zeit für den Lautsprecherselbstbau (und die Fertigstellung von Boxsim 2.0) zu verwenden. Zumal Fernbedienbarkeit der Lautstärke und Quellenwahl im Selbstbau etwas schwierig wird. Der Pegelangleich verschiedener Quellen muss natürlich nicht fernbedienbar sein.
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Alt 06.12.2018, 19:25   #4
mechanic
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Zitat:
Zitat von UweG Beitrag anzeigen
Der Line out ist aber nicht lautstärkegeregelt.
Bist du dir da sicher? Das wäre für einen "analogen line out" ziemlich blödsinnig . Im Zweifelsfall beim M-Markt mit PC-Lautsprecher testen.

Ansonsten ist das aber ein gutes Suchkriterium für dein Konzept: günstiger, fernbedienbarer Verstärker mit lautstärkegeregeltem VV-Ausgang. Eine bezahlbare Pegelanpassung für alle Eingänge ist mir im Home-HiFi noch nicht untergekommen. Früher konnte man sich da noch auf Normpegel berufen; spätestens seit TV-Ausgänge, Bluetooth-Emfänger, Handies etc. als Quelle genutzt werden, kann man das eben leider vergessen.

Ohne einen Anpassverstärker hinter dem DA-Konverter am TV würde beim Eingangswechsel auf CD bei mir jedesmal das Dach wegfliegen ...
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Alt 06.12.2018, 19:36   #5
UweG
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Zitat:
Das wäre für einen "analogen line out" ziemlich blödsinnig .
Überhaupt nicht. Das ist für Tape-Aufnahmen. Das ist kein Pre-out.
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Alt 06.12.2018, 19:54   #6
laguna 0294
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Hallo
Dann zweig doch einfach das regelbare Preout des Onkyo ab,bohr zwei Löcher
in die Rückwand,schraub 2 Cinch Buchsen rein und dann hast du den Ausgang
zum regeln,bei den einfachen Stereo Verstärkern ist das doch machbar.Ich hab
das schon mal an einem AV gemacht,das war ohne Schaltplan nicht möglich.
Gruß
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Alt 06.12.2018, 20:32   #7
mechanic
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Oder nimm den A-9150, der hat für € 260 in der Bucht anscheinend einen "echten" Pre-Out !

Dann bleibt nur noch die Pegelanpassung zwischen den Quellen und den Verstärkereingängen ...
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Alt 06.12.2018, 20:35   #8
kboe
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ich hab auch die LS-Ausgänge eines Yamaha Receivers spannungsgeteilt und dann in Aktivboxen rein. Funzt super und du hast einen wirklich niederohmigen Leitungstreiber

Gruß
kboe
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Alt 06.12.2018, 23:12   #9
Fosti
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Zitat:
Zitat von UweG Beitrag anzeigen
...Aber wie kriege ich die unterschiedlichen Quellen zusammen? Einige davon haben einen eigenen Lautstärkeregler (Fernseher, miniStreamer). Die könnte man eigentlich vorbei am Gesamtlaustärkeregler direkt auf die Endstufen routen und die anderen sind nicht alle gleich laut. Das Bluetooth-Empfangsdingens ist z. B. irgenwie immer zu leise.....

Wie macht ihr das mit der Quellenwahl?
Ich nutze einen netzwerkfähigen AVR https://www.marantz.de/de/products/p...oductid=nr1504
Gibt inzwischen schon neuere Modelle. Alles per HDMI verbunden. Kannst den AVR oder den Fernseher als Schaltzentrale nehmen. Hatte vorher den AVR und jetzt den Fernseher (der alte TV hatte noch keinen internen Empfänger und ich brauchte noch einen externen SAT-Receiver). Über den ARC-HDMI https://www.welches-hdmi-kabel.de/hdmi-arc/ kann man die Lautstärke zentral regeln und der Marantz hat die Möglichkeit für jede Quelle ein individuelles Pre-Gain festzulegen.

Für meine ebenfalls aktiven Mains und den Sub gibt es Pre-Outs. Die größeren Modelle haben auch Pre-Outs für alle Kanäle.

Viele Grüße,
Christoph
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http://www.grimmaudio.com/site/asset...8/speakers.pdf

Geändert von Fosti (06.12.2018 um 23:25 Uhr)
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Alt 07.12.2018, 00:17   #10
UweG
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@Christoph: Das ist aber wohl eher der Weg fürs Heimkino. Da müsste jede Quelle je erstmal HDMI werden.

Wenn ich die Bedienungsanleitung des Onkyo A9150 lese und speziell wie weit der Wänden und nächstem Regalboden wegstehen muss, dann wohl eher gar kein Onkyo. Wer so viel Hitze entwickelt braucht auch viel Strom. Jetzt schreibt mir nicht ich soll die Endstufen abklemmen, dann wird es weniger.
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Alt 07.12.2018, 01:56   #11
Fosti
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Moin Uwe,

man muss ja nicht alles per HDMI verkabeln. Genügend andere Anschlussmöglichkeiten sind ja da. Ich bin auf den Marantz gekommen, weil er einer von wenigen ist, die nicht so hoch bauen (Slim-Line). Für mich reicht auch, dass nur die Mains als Pre-Outs herausgeführt sind. Wenn Deine Prio nicht auf Heimkino liegt, würde ich ihn auch als zentrale Schaltzentrale einrichten und nicht den TV, wie ich jetzt.

Viele Grüße,
Christoph
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Alt 07.12.2018, 08:24   #12
mechanic
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Zitat:
Zitat von UweG Beitrag anzeigen
Wenn ich die Bedienungsanleitung des Onkyo A9150 lese und speziell wie weit der Wänden und nächstem Regalboden wegstehen muss, dann wohl eher gar kein Onkyo. Wer so viel Hitze entwickelt braucht auch viel Strom. Jetzt schreibt mir nicht ich soll die Endstufen abklemmen, dann wird es weniger.
Eine BA wird mittlerweile von Rechtsanwälten geschrieben, es muß ja auch für volle Leistung bei 40° Aussentemperatur und Dauerbetrieb noch 100% Reserve gewährleistet sein. Ich fordere einfach etwas unrealistisches und schiebe damit jede Verantwortung von mir. Beispiel: Jeder Flatscreen, den ich bis jetzt hatte, war bei Betrieb mit Ständer per BA und beigelegtem Haken mit einer Schnur zusätzlich an der Wand zu fixieren. Macht kein Mensch, aber der stylische (aber funktionslose) Ständer ist damit aus dem Schneider.

Da das beim Onkyo vermutlich keine Class A-Endstufe ist , wird beim Betrieb ohne Lautsprecher auch wenig Leistung verbraten. Onkyo gibt netterweise diesen Betriebszustand mit einer Leistungsaufnahme von 35W auch an. Das ist ja nun wirklich kein Problem. Ein handelsüblicher AVR dürfte nach Onkyo-Thermodynamik dann eigentlich in geschlossenen Räumen nicht betrieben werden ...
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Gruß Klaus
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Alt 07.12.2018, 09:20   #13
nlcarbon
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Ich hatte auch zuerst an einen AVR gedacht da diese ja eigentlich alle Funktionen mitbringen. Die Endstufen laufen aber meine ich fast immer mit und dann meist sogar alle also 5 oder 7 je nachdem. Verbraten also unnütz Leistung.

Was mir noch einfällt wäre ein Yamaha WXC-50 Pre-Amplifier
https://de.yamaha.com/de/products/au...l#product-tabs

Vielleicht ist das ja was für dich.
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Alt 07.12.2018, 09:59   #14
mechanic
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Zitat:
Zitat von nlcarbon Beitrag anzeigen
Was mir noch einfällt wäre ein Yamaha WXC-50 Pre-Amplifier
https://de.yamaha.com/de/products/au...l#product-tabs
Cleveres Konzept für die Quellen der Zukunft. Heißt andersrum nur noch ein analoger Eingang. Das Thema Pegelanpassung bleibt ungeklärt.

Da gibt es noch etwas vergleichbares zum Thema, sollte wirklich keinen großen Bau-Aufwand darstellen:

https://www.elv.de/aufhol-verstaerke...SABEgJXvPD_BwE
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Geändert von mechanic (07.12.2018 um 11:25 Uhr)
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Alt 07.12.2018, 13:13   #15
Klaus
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Moin, irgendeine Lautsprecher-Selbstbau-Zeitschrift hat vor Jahren mal eine Digital-Weiche mit Amps und Fernbedienung + Eingangswahl & BluTooth getestet, je nach Ausführung bis in den 1000€uro-Bereich, die Leistungs-Amps konnte man nach eigenen Bedürfnissen/Geldbeutel aufrüsten, war eine schöne all-in-one-Lösung, aber mein Gedächnis.....
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Genial einfach oder einfach genial?
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