Alt 21.06.2005, 21:19   #1
Feinkost
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B200 mit aktiven Bass

Hallo zusammen,

komme einfach mit BoxSim etc. nicht weiter. Habe heute auch schon den ganzen Tag Themen mit dem B200 gelesen. Meine Augen sind fertig und nun brauche ich doch Eure Hilfe:

Fest steht, ich bau die Solo 20. Mike und andere haben bei der Solo 50 von mangelnder "Lebendigkeit" gesprochen. Auch viele andere Berichte die ich gelesen habe lassen die Solo 50 im MT-Bereich nicht so toll aussehen. Von daher will den B200 ohne Sauger betreiben und so tief wie möglilch mit nem aktiven Sub-Bass unterstützen.

Solo 100 ist mir zu groß. Das Maximum ist wirklich eine Solo 20 mit nem 40er oder 50er L. Sub.

Stelle mir folgendes vor: Solo 20 in 20 Liter und extra gehäuse. Evtl. macht es ja Sinn die Solo 20 noch weiter vom Bass zu entlasten. Habe aber mit BoxSim kein brauchbares Ergebnis hinbekommen.

Darunter kommt jeweils ein W200S 4 Ohm mit dem Mivoc AM 80 Modul in 50 L geschlossen. (W200s soll ja in der BR-Version recht schwammig sein) Ach ja pro Box kommt ein W200s und je ein AM 80 zum Einsatz.

Ziel ist es einen normalen, natürlichen Bass zu bekommen und der B200 soll etwas entlastet werden. Der Raum hat ca. 25qm.

Die Pegelprobleme sollte ich doch mit dem Aktivmodul nicht haben oder? Zudem wird der W200 auch nach vorne eingebaut.

Soll dem Projetk von Hieronymus (Solo 20 mit GF200) nahe kommen.

http://www.visaton.de/vb/showthread....hlight=Solo+20

Hoffe jemand von Euch kann mir hier helfen.

Danke schon mal
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Alt 21.06.2005, 21:28   #2
BigAl
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Wo kommst du mit Boxsim denn nicht weiter? Kannst du die Datei zur Verfügung stellen?

Wenn du die Trennfrequenz und Flankensteilheit des Bassmoduls kennst, sollte doch alles ganz einfach gehen.

Pegelunterscheide sind ja ganz egal, du musst nur die richtigeTrennfrequenz des B200 nach unten hinkriegen, wenn du sonst die Solo20 Weiche verwendest.
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Alt 22.06.2005, 01:30   #3
Feinkost
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Also die Steilheit liegt bei 12db und die Trennfrequenz kann von 40 bis 150 gewählt werden.

Möchte die Solo 20 gerne bis 100Hz laufen lassen und dann soll der Aktiv Sub zum Einsatz kommen.

Wie soll ich denn die Weiche der Solo verändern? Habe dazu nichts im Forum gefunden.

Sorry, betrete in dieser Hinsicht wirklich Neuland

Hier mal meine Ergebnisse:

http://img253.echo.cx/my.php?image=frequenzgang3nc.jpg

http://img253.echo.cx/my.php?image=weiche4ow.jpg

Kann das funktionieren?
Wieso ist der Pegel bei einem aktiven Sub nicht wichtig? Wegen der getrennten Lautstärkeregelung am Aktivmodul?

Danke für Eure Hilfe
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Alt 22.06.2005, 08:26   #4
broesel
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Kuck dir den Hochpass von der Solitude an. Der trennt bei 120Hz.
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Alt 22.06.2005, 09:04   #5
VISATON
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Warum sollte man so einen Stress machen, wenn man ein aktives Subwoofermodul hat, mit dem man die Trennfrequenz einstellen kann. Ich würde die Solo 20 original betreiben und den Pegel und die Trennfrequenz des Subwoofers nach Gehör optimal einstellen.

Wenn die Trennfrequenz der Solo 20 höher sein soll (warum auch immer), muss nur der Kondensator 470 µF auf 330 µF verkleinert werden.
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Alt 22.06.2005, 09:13   #6
broesel
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Ach, die Solo20 ist von Haus aus hochgepasst? Na dann ist ja isi going.
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Alt 22.06.2005, 10:00   #7
Feinkost
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OK.....!!! Wenn das so einfach ist dann mach ich mich am Wochenende ans Werk.

Solo bleibt Solo und schauen wir mal wie die Anpassung funktioniert.

Viele Grüße Marc
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Alt 22.06.2005, 10:24   #8
MikeMcFluke
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MikeMcFluke eine Nachricht über ICQ schicken
Nachdem mein Name oben gefallen ist, möchte ich noch kurz meinen Sen dazu abgeben.

Ich habe schon vor einiger Zeit an der Weiche der Solo50 gespielt und auch einiges gemessen.

FAZIT:
Messtechnisch läßt sich die Weiche wirklich optimieren. Das soll heißen, dass man mit dem Sperr- und Saugkreis einen wirklich ausgewogenen Frequenzgang erzielen kann. Je nach Dimensionierung sind die Vorlieben des Hörers einfach zu berücksichtigen. Eines blieb aber immer vorhanden, der etwas indirektere Klang. Wie schon erwähnt wird dem B200 etwas mit der Handbremse der Spass genommen.
Aus diesem Grund habe ich auch ohne Sauger experimentiert. Als Basis dazu diente die Solo20-Weiche. Was soll ich sagen, der Schleier ist wie weggeblasen, die Box klingt locker und frei. Sicherlich sind das keine Welten, aber es sollte für jeden hier nachvollziehbar sein.

Ich tendiere aus den genannten Gründen zu einer Solo50, die ohne Sauger betrieben wird. Als Bass einen W200 darunter zu setzen halte ich für sehr fragwürdig. Es muss einfach mehr Membranfläche her. Als sinnvoll erachte ich zwei potente 20er oder ein 30er pro Seite... Natürlich aktiv!

Bzgl. dem Hochpass: Solo20 lassen wie sie ist, evtl., wie ADMIN schon schrieb, auf 330uF verkleinern. Alles andere ändert zu viel an der Abstimmung, mutmaße ich!

MIKE
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Alt 22.06.2005, 11:42   #9
Hieronymus
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Hallo Feinkost,

dein Postfach ist voll, deswegen meine Antwort hier:

Also ich trenne über einen AV-Reciever bei 100 Hz.

SUbs werden aktiv betrieben und sind nach Gehör eingepegelt. BR ist für mich die bessere Wahl, da so die Belastbarkeit der Subs angehoben wird (bitte nicht schlagen, sollte ich mich hier falsch audrücken).

Geschlossen ist aber auch gut.

Ein unabhängiger Testhörer war recht angetan, dass ich es bin ist klar.

Lautstärke ist trotz der nicht 100% ausreichenden Subs im Vergleich mit dem Wirkungsgrad der Solo mehr als ausreichend möglich.

Als Weiche bei der SOLO20 verwende ich die von Visaton veröffentlichte.

H.
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Alt 23.06.2005, 12:40   #10
Fosti
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Hallo Feinkost,

gönn' Dir den Spass und Bau den B200 in eine offene Schallwand ein. Kostet doch fast nix. Ich habe Sie so mit geschlossenen Subs gehört und es hört sich klasse an!
Ich habe leider die Baustufen vor der offenen Schallwand nicht gehört (Solo 20, 50 und 100). Aber der Besitzer ist erst jetzt mit der offenen Schallwand richtig zufrieden.
Ich werde mir wohl auch bald die B200 besorgen und Sie in offener Schallwand "verbauen". Vorher muss ich allerdings noch einen 2. Ripol aufbauen.

Grüße,
Fosti
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Alt 24.06.2005, 17:28   #11
Hieronymus
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@ Fosti

welche abmessungen hat deine schallwand und wie sind sie im raum aufgestellt?
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Alt 25.06.2005, 11:50   #12
ichse1
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Ich würde auch zu mehr Fläche im Bass raten.
Ich hatte die Kombination mit nur einem 30er geschlossen. Das war zu wenig. Jetzt sind es zwei und es passt.

Nicht lang simulieren. Solo 20 Entzerrung, Aktivmodul und probieren.
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mfg Stefan
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Alt 25.06.2005, 13:27   #13
Mr. Pit
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Das hört sich alles nach einer Low-Budged-Box an, aber der B200 ist trotzdem um Klassen besser als der W200S.

Meine persönliche Meinung/Erfahrung/Empfehlung:
Ein W200S wird nur bis Zimmerlautstärke mitspielen, der B200 ist ein Düsenjäger und hat als Mitteltöner schon die Membranfläche eines 20er Lautsprechers. Ein weiterer 20er als Tieftöner wird da schnell an seine Grenzen kommen. 2x 20er TT dürfen es schon sein. Ich habe 2x GF250 im Einsatz, 2 Stück AL200 oder GF200 dürfen es schon sein.

Mein Vorschlag: Modulbauweise mit der Option zum späteren aufrüsten

Für den B200 das Solo20 Gehäuse und Weiche (ich habe nur Spule und Wiederstand vor dem B200, das reicht mir schon). Den passiven HP würde ich mir sparen und lieber eine Aktiv-Weiche einsetzen (vielleicht die Broesel-Weiche??!!) Damit sparst du dir das Problem der Anpassung und hast gute Filter, die den B200 vor Tiefbass schützen und die Möglichkeit die Trennfrequenz anzupassen.

Bei dem Bass-Gehäuse würde ich dann gleich eines mit zwei getrennten Kammern bauen (wenn dafür PLatz ist). Falls dann der Wunsch nach einem zweiten TT aufkommt, einfach nur noch die Löcher in die zweite Kammer fräsen, fertig. Wenn du den W200S geschlossen verbaust und dann noch die Tiefbass-Anhebung dazu kommt, wird der W200S noch schneller an seine Leistungs-Grenzen kommen. Vielleicht die Schallwand erstmal nur verschrauben, dann kann man später für die "endgültige" Bestückung eine neue Schallwand sauber aufsetzen.

Als (Sub-)Amp reicht (in Verbindung mit der Broesel-Weiche) erstmal jeder x-beliebige Stereo-Amp aus. 2x 5 Watt bekommen die fast alle sauber hin, reicht dann für einen W200S pro Seite erstmal aus und kann später bei Bedarf leicht durch einen leistungsfähigeren Amp getauscht werden. Das Geld für 2x AM80 kannst du dann auch sparen.

Beim Gehäusebau-/ Planung unbedingt darauf achten, daß der B200 auf Ohrhöhe kommt. Ich persönlich trenne den B200 bei ca. 350 Hz zu den "Basstreibern GF250" (unter 60 Hz kommen dann TIW400 zum Einsatz )

Wo wohnst du? Vielleicht kann man einen Besuch arrangieren?
__________________
Grüße
Mr. Pit

Frage: "Wird die Zivilisation wohl eher aus Mangel an Wissen oder an Ignoranz zugrunde gehen?"
Antwort: "Keine Ahnung, ... ist mir ooch egal."

Front Vourtune
Sub Vourturms

Geändert von Mr. Pit (25.06.2005 um 14:27 Uhr)
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Alt 27.06.2005, 11:19   #14
Fosti
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@ hieronymus

Die die offene Schallwand von meinem Bastelkollegen für den B200 ist nach dem Artikel

http://www.randteam.de/papers_lf/daga_2001-lf.pdf

ausgelegt:
2,2 x effektiver Membrandurchmesser.

Das ergibt ca. 36cm für den B200 und damit eine untere nutzbare Gremzfrequenz von

0.07 x Schallgeschwindigkeit / eff. Membrandurchmesser

Für den B200 also

0.07 x 344 m/s / 0.165 = 146 Hz

Steht alles sehr gut beschrieben in dem oben genannten Artikel drin. Auf den paar Seiten steht m. E. alles Wissenswerte über offene Schallwände.

Grüße,
Fosti
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Alt 27.06.2005, 18:01   #15
Mr.E
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Daß niemand die NoBoxBB baut...

Muß doch 'nen Heidenspaß machen (die NoBox).
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