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#1 |
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Registrierter Benutzer
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Buche Echtholz fräsen
Hallo
Bezüglich der neuen Front aus einer Leimbinder Buche Echtholzplatte wollte ich vorab mal anfragen, wer damit schon Fräs-Erfahrungen hat.# # Gibt es bei Buche-Echtholz irgendwas besonderes beim fräsen der Chassis-Kreise zu beachten. Ich meine, ist Buche Echtholz anders als z.B. MDF beim einfräsen? Reist oder splittert das Holz eher als MDF? Gruß ausm Ruhrpott
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#2 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 10.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 385
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Hallo Lando,
Buche ist natürlich sehr viel härter als MDF. Dadurch kann es leicht zu verbrannten schwarzen Stellen kommen. Auch würde ich etwas mehr Toleranz vorsehen, da Massiv noch arbeitet. Wenn das Holz trocknet wird der Ausschnitt kleiner und kann Deinen Korb verziehen oder brechen. Daher würde ich die Chassis auch besser mit Einschlagmutter und M.. Schrauben befestigen, da die Schraube dann etwas mehr Bewegungsfreiheit hast. Natürlich nur wenn Du die Bohrung komplett im Außerdurchmesser der Einschlagmutter machst. Buche ist ansonsten recht homogen. Die Gefahr, dass Dir etwas wegplatzt z.B. zwischen 2 dicht zusammenliegenden Chassis-Ausfräsungen, halte ich eher für geringer als bei MDF. Ich habe inzwischen 5 Fronten in Kirschbaum massiv und 2 in Birken-Multiplex gefräst und es ist nichts ausgerissen. Es dauert leider nur viel länger als in MDF, da Du nicht soviel auf einmal wegnehmen kannst. Viel Erfolg! Thomas |
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#3 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 11.2006
Beiträge: 525
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Buche gehört sogar zu den wenigen Hölzern, die an Bruchstellen nicht splittern. Deshalb werden daraus auch Eisstiele hergestellt.
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Moden kommen und gehen. Manche Moden kommen sogar wieder. Nur die Raummoden sind unsterblich. |
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#4 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 35
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Buche Leimholz ist kein Problem, wenn - wie es eigentlich immer sollte - ein scharfer HM Fräser zum Einsatz kommt.
Ansonsten: dem Fräserumfang angepasste Drehzahl ( Ich fräse selbst meistens mit 4 oder 6 mm und Drehzahlstufe 5 von 6 bei der GOF ) und gleichmäßigem, zügigen Vorschub. Der gleichmäßige Vorschub ist dann auch das größte Problem - wie immer, wenn man inhomogenes Plattenmaterial fräst - denn quer zur Faser ( oben und unten beim Chassisausschnitt ) geht es schwerer / langsamer als mit der Faser ( links und rechts ). Um die Hirnholzkanten möglichst wenig nachschleifen zu müssen, hilft es, den Ausschnitt erst einen halben mm kleiner zu machen ( nicht ganz durchfräsen, sonst ist das Führungsloch weg ) und dann den Fräser im letzten Arbeitsgang ( ohne die Last auf vollem Fräserumfang ) den letzten Rest wegnehmen zu lassen.Das selbe gilt fürs Fase / Viertelstabfräsen an Aussenkanten. So habe ich bisher 4 Boxen aus Buche Leimholz masisv ( ich weiß, Klangkörper, Holz arbeitet, etc ) und keine Probleme gehabt...
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Ich bin keine Signatur, ich putz hier nur ! |
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#5 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo,
mir ist aufgefallen das bei Buche-Leimholz, generell bei Echtholz die Drehzahl relativ hoch sein sollte wenn schräg zur Faser gefräst wird( also nicht gerade mit den einzelnen Spanten, sondern quer von Spant zu Spant gegen die Faser). Dann kommt es relativ leicht zu nicht ganz unerheblichen Aussplitterungen aus dem Holz. Das Übel ist dabei das der Fräser bei hoher Drehzahl bei Buche IMMER scharf sein muss. Da Hartholz billigen Fräsern schnell zusetzt ist der Fräserverschleiss nicht zu verachten. Das nur aus meinen Beobachtungen als Nichtschreiner. Das mit den Verbrennungen am Holz ist auch eine üble Sache, bei Weichholz sehr gut zu vermeiden, bei Hartholz sehr leicht zu erzeugen, auch mit Gefühl. |
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) und dann den Fräser im letzten Arbeitsgang ( ohne die Last auf vollem Fräserumfang ) den letzten Rest wegnehmen zu lassen.
) und keine Probleme gehabt...

