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Alt 10.06.2010, 12:34   #1
walwal
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Klang von Widerständen und Kondensatoren - endlich bewiesen - oder doch nicht?

Dieser Artikel erinnert mich sehr an das Märchen "Des Kaisers neue Kleider". Nur will man uns erzählen, dass der Klangeinfluss dieser Teile vorhanden ist.

Das Märchen handelt von einem Kaiser, der sich von zwei Betrügern für viel Geld neue Gewänder weben lässt. Die Kleider seien nicht gewöhnlich, sondern könnten nur von Personen gesehen werden, die ihres Amtes würdig und nicht dumm seien. Tatsächlich geben die Betrüger nur vor zu weben und dem Kaiser die Kleider zu überreichen. Aus Eitelkeit erwähnt dieser nicht, dass er die Kleider nicht sehen kann und auch die Menschen, denen er seine neuen Gewänder präsentiert, geben Begeisterung über die scheinbar schönen Stoffe vor. Der Schwindel fliegt erst auf, als ein Kind ausruft, der Kaiser habe gar keine Kleider an.

Köstlich.

Vor allem die Erklärung, warum der öffentliche Kondensator-Hörtest, bei dem wohl einige Forumsmitglieder anwesend waren, damals schief ging.
Viel Spass beim Lesen und Finden des Fehlers in der Beweisführung. Ich hoffe, ihr seid wie die Kinder.

http://www.thel-audioworld.de/bauteile/HTR/HTR.htm

Sehr schön auch die genannten Unterschiede im der Induktivität der Widerstände. Gebt man den schlechtesten Wert in Boxsim bei einem vorhandenen R im Hochton ein ein und staunt über den "gewaltigen" Einfluss.

Das ist typisch für den Hi-End-Markt, es werden Messwerte gezeigt, die klanglich völlig irrelevant sind, wie diese Induktionswerte, Vibration von Spulen, Klirrwerte bei HT im Bereich 0,1% usw.

Dieser Artikel von pelmazzo passt wie die aufs aufs Auge.
http://pelmazosblog.blogspot.com/201...ichts-als.html

Geändert von walwal (10.06.2010 um 12:47 Uhr)
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Alt 10.06.2010, 13:01   #2
Chaomaniac
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Autsch, das tut weh...
Aber recht hat er, der Widerstand hat schon seinen Einfluss auf die Weichenschaltung.
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Aus Fehlern wird man klug, drum ist einer nicht genug!
dass vs. das
seit vs. seid
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Alt 10.06.2010, 13:07   #3
walwal
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Ach, tatsächlich?
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Alt 10.06.2010, 15:58   #4
raphael
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Da ist noch ein fehler auf der seite: Er hat sich beim Preis vertippt. Die Widerstände sind in kEur angegeben. Anders ist der Klanggewinn nicht zu erklären, denn wir wissen ja alle, daß der Preis exponentiell mit dem Klanggewinn ansteigt.

Raphael
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There are 10 types of people: Those that understand Binary and those that don't.

T+A SACD 1245R, Sony DVP-NS305, AppleTV (2G), Marantz SR5200,
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LS mit Visaton:
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Alt 10.06.2010, 20:07   #5
Nuggets
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Hi,

ein möglicher Einfluss, der wissenschaftlich noch vertretbar wäre, ist der der Ferromagnetismus bei manchen Materialien, der sich u.a. im magnetischen Barkhausen-Effekt äußerst.
Ob die unstetigen Feldänderungen in realen Widerständen ausreichen, um es zu bei typischen Applikationen und Aussteuerungen hören zu können, weiß ich nicht.

Manchmal liest man ja von "nichtmagnetischen Widerständen"...

Nuggets
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Alt 10.06.2010, 21:50   #6
walwal
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Damit kann ich wenig anfangen. Aber wäre dann nicht jede Kernspule genau so schädlich?
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Alt 10.06.2010, 22:03   #7
jama
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Aber wäre dann nicht jede Kernspule genau so schädlich?

wen der hysteresis sehr gering ist,bleibt der "schaden" gering...
die kernspulen haben ein max-sättigungstrom,wen der überstritten wird treten die verzerrungen ein.

amagnetische widerstände gehören eher in verstärker, bei weichen genügt 4 cm abstand zu spulen.
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Alt 10.06.2010, 22:10   #8
Nuggets
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Ich glaube, dass wir nicht von einer magnetischen Sättigung schreiben, sondern von der Granularität der Feldstärkeschwankung/-änderung. Klar gibt's den Effekt der Sättigung auch, aber der steht gerade nicht im Fokus.

Wie gesagt: Der magnetische Barkhausen-Effekt besteht und es kommt in meinem Erachten auf die Aussteuerung an.
Prinzipiell dürften Kernspulen von dem Effekt betroffen sein. Wenn jedoch das Verhältnis von Strom aus unstetigen Feldstärkenschwankungen zu Gesamtstrom sehr gering ist, ist evtl. der Effekt kaum mess- bzw. hörbar.

Nuggets
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Alt 11.06.2010, 06:38   #9
walwal
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Diese Änderungen müssten aber messbar sein, wenn man zeitlich mit hoher Auflösung misst? Bin aber unwissend auf dem Gebiet. Doppel-Blindtest reicht mir aus.

Übrigens ist eine Bleistiftmine ein echter Hi-End-Widerstand, sogar einstellbar. Besonders geeignet sind die etwa 2 mm starken. Widerstand ist abhängig von der Länge und dem Härtegrad, wobei harte Minen den Klang härter machen.

Geändert von walwal (11.06.2010 um 07:24 Uhr)
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Alt 23.07.2010, 08:29   #10
walwal
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Kondensatortest
http://www.die-wuestens.de/iz/audiokondensatoren.pdf

Schon 1987 wusste man: "Bis 50000 Hz Verzerrungen unter 0,005%". Egal ob Folie oder Elko.
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Alt 23.07.2010, 09:04   #11
jama
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sie hatten auch ein artikel geschrieben wo sie mkp und mkt und styro mischten für ein besseren klang...
(habe irgendwo im keller noch das heft;aber wo?)
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Alt 23.07.2010, 09:26   #12
walwal
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Wer, die gleichen Autoren? Wenn ja - sie wissen nicht, was sie tun. Den Blindtest würde ich gerne mal machen.
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Alt 23.07.2010, 10:07   #13
jama
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wenn ich mich noch erinnere; soweit nicht aloys vor der tür klopft (alzheimer);ging es in diesem artikel eher um vorverstärker wo das signal mehrfach vergrössert wird.
in boxweichen spielt sowas weniger.
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Alt 23.07.2010, 22:12   #14
peryair
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Beiträge: 152
*spass an*

klangprobe von widerständen beim fall auf einen fliesenboden aus 30cm höhe:

keramikwiderstand: heller, fast glas-spitternd ähnliches, hallendes geräusch

MOX-widerstand: dumpfer, wie ein "stein", einmaliger klang

*spass aus*

fazit: man hört den unterschied
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Alt 23.07.2010, 23:20   #15
jama
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hast du lange gebraucht für diesen sketch-out zu finden?
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