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#1 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 04.2002
Ort: 68*** Mannheim
Beiträge: 1.620
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Wer von euch...
... könnte mir 'mal in kurzen Sätzen begreiflich machen (bitte keine Grundsatzdiskussion...), worauf es bei der Chassisauswahl für ein solches Monster ankommt.
Habe mir dazu auch schon www.weidinger-online.de angesehen, aber entweder habe ich es übersehen (was gut möglich ist), oder genau diese Frage wird dort nicht beantwortet. Ansonsten finde ich die Seite sehr informativ, auch wenn ich leider nicht alles nachvollziehen kann. PS: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...category=21995 |
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#2 |
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Registrierter Benutzer
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Hi,
Die Chassis müssen verbiegungsfest sein, extrem billig und man muss viele davon bekommen.
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Straight-forward! |
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#3 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 09.2001
Beiträge: 5.775
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Ich hab mich einige Zeit mit dem Urps beschäfitigt (und tue das auch jetzt noch mit dem Örpz). Aus Angst wirklich noch ne Diskussion anzutreten bin ich aber mal still.
Wenns dich interessiert Benny, einfach mal pn. farad |
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#4 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 12.2001
Beiträge: 860
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Hallo Benny,
zum Thema URPS findet sich einiges in den Archiven. Farad hat vor kurzem einen für Beschallungszwecke gebaut und von seinen Erfahrungen berichtet. Zu den Chassis: - Stabile Membran, die sich möglichst wenig verformt. Das sorgt für gute Umsetzung der Antriebskraft in Hub. - Kleinere Durchmesser sind stabiler als große. - Kräftiger Antrieb mit möglichst großem Spulendurchmesser, da das kleine Volumen ggü. Freiluftbedingungen eine stärkere "Gegenkraft" bedeutet. - Es werden viele gebraucht, da man wegen der auftretenden Kräfte nicht einfach über mehr Hub gehen kann. Daher sind mittellange Schwingspulen völlig ausreichend. - Die Chassis sollten aufgrund der größeren Mengen günstig zu beschaffen und dennoch ordentlich verarbeitet sein. Bedenke: - vier 10" Chassis erreichen etwa die Membranfläche eines 18" (46er) Aber: - Es braucht einfach ein bissl mehr Leistung, um den höheren Belastungen gerecht zu werden. So much for ze Moment... Frank |
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#5 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 01.2003
Ort: München
Beiträge: 982
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Hallo,
@Farad, warum Angst vor einer neuen Diskusssion, die letzte URPS Diskussion liegt ja schon einige Zeit zurück .Aber zu diesem Thema gibt es natürlich vielfältige Meinungen. Mein Tip wäre: - eher kurzer Schwingspulenüberhang (zwecks hohem Wirkungsgrad) - hohe Belastbarkeit - stabile Sicke - steife Membran - vor der Order einer größeren Stückzahl wenigstens ein Chassis auf "Herz und Nieren" testen. Grüße Bernhard |
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#6 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 09.2001
Beiträge: 5.775
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Hier vielleicht.
Schau mal ins PA-Forum, da gehts ab wie Schnitzel. Gut, es gibt Unterschiede zwischen Großstack und wohnzimmer, ich gebs zu. farad |
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#7 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 04.2002
Ort: Rhein-Main
Beiträge: 186
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Eine Sache sollte man dabei auch nicht vergessen:
Man braucht bei geschlossenen Boxen ungefähr die doppelte Membranfläche von Reflexboxen und bei URPS-Betrieb auch nochmal deutlich mehr (u.a. wegen weniger X-max pro Chassis) Membranfläche als nur geschlossen. Jeweils für die gleiche Maximallautstärke. Mit den 4 10"ern dürfte man etwa den Maximalpegel von 1 10" in Bassreflex haben. Gruß, Patrick |
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#8 | |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 07.2001
Ort: D-73***
Beiträge: 1.088
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moin basstler,
Zitat:
das postulat der verfügbarkeit "vieler" chassis suggeriert umso mehr, es ginge wenigstens um größere zweistellige stückzahlen. ganz so wild isses ja dann doch nicht; haushaltsübliche mengen sind kleiner und bei den meisten vertrieben vorrätig. ,-) gruß gork |
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#9 |
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Registrierter Benutzer
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Kann jemand einem Newbie wie mir in kurzen Worten erklären was dieses URPS ist? Habe zwar schon einiges darüber gelesen, allerdings waren das meist nur pro oder contra Diskussionen.
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Grüße Jorge |
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#10 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 06.2003
Ort: 10318 Berlin
Beiträge: 1.259
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Hi Jorge,
URPS: Unter Resonanz Prinzip Sub, dh. das Volumen wird so klein wie möglich gebaut, damit die Reso höher liegt, unter der Reso verhält sich der Speaker + die "Luftfeder" gut linear, so dass mit einfacher elektronischer "Verbiegung" ein linearer Schallpegelverlauf erreicht werden kann. Nachteil: erhöhter Leistungsbedarf, der durch Flächenvergrößerung aber in Grenzen gehalten werden kann. Eigendlich alles dazu..... MfG Peter |
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#11 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 07.2001
Ort: D-73***
Beiträge: 1.088
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die antwort auf deine frage, jorge, könnte eine längliche sein. daß du's aber ausdrücklich "in kurzen worten" haben willst, finde ich nett von dir. die grundlegende simplizität der materie erlaubt eine knappe erklärung weitgehend ungestraft:
URPS = UnterResonanzPrinzipSubwoofer (under resonance principle subwuff) tieftöner wird in winziges (="eigentlich zu kleines"), klassischerweise geschlossenes gehäuse gesteckt... -> hohe einbaugüte -> hohe einbaureso -> frequenzgangbuckel auf einbaureso -> mist ...und ein linkwitz transform circuit davorgesetzt, der den preis für das winzige gehäuse willig zahlt, id est der unerfreulichen übertragungsfunktion des subs die eigene aufprägt und so für bilderbuchverhältnisse sorgt: -> einbaugüte nach wunsch -> frequenzgang auf reso glatt -> frequenzgang "nach unten hin" erweitert -> supi der TT arbeitet (vollständig) unterhalb seiner (hohen) einbaureso. platzbedarf minimal, güte und frequenzgang optimal. zauberei? nicht doch. wo viel sonne, da viel schatten? naja. viel sonne, nur bissi schatten. http://sound.westhost.com/linkwitz-t....htm#how-works http://www.weidinger-online.de/ gruß gork EDIT: der peterg war schneller (und noch wortkarger). |
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#12 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 06.2003
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Beiträge: 1.259
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Wortkarg....
dafür ein Bildchen: http://people.freenet.de/Hornlautspr...03-03.jpg.jpeg einmal fast Freiluftreso und im Vergleich die höhere Frequenz der Einbaureso. MfG Peter |
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#13 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 07.2001
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wortkargheit ist nichts schlechtes, solang effiziente kommunikation damit gemeint ist.
![]() zu ergänzen ist vielleicht noch: "URPS" ist kein offizielles, will sagen international gebräuchliches akronym; man kennt's halt im deutschen (foren)sprachraum. den "linkwitz transform circuit" hingegen kennt man überall, wo man ihn kennt. |
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#14 |
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#15 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 01.2003
Beiträge: 502
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"Mit den 4 10"ern dürfte man etwa den Maximalpegel von 1 10" in Bassreflex haben."
@ Patrick: fragt sich nur, Maximalpegel bei welcher Frequenz. Die Maximalpegelkurve verläuft bei beiden Konstruktionen völlig anders. 4*10" closed kommt der Ampitudenstatistik des verbreitetsten Typus von Musik eher entgegen, als 1*10" reflexed. Ich tendiere aufgrund der besseren elektrischen Gestaltbarkeit der Filterfunktion und dem bequem realisierbaren besseren Impulsverhalten zur geschlossenen Box. Die Frage ist dann, welches Membranfläche/Gehäusevolumen-Verhältnis man anstreben will, was den Maximalpegelkurvenverlauf bestimmt. Gruß AH |
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