Alt 24.08.2004, 18:27   #1
Farad
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Superhelle LED von Conrad-Elektronik

Hallo,

Zitat:
Technische Daten: I = 50 mA, Ipeak max = 100 mA, UFtyp. = 2,1 V/DC, UR = 5 V/DC, LED-Ø 10 mm, Betriebstemperatur -40 bis +85 °C,
Was heißt das jetzt? Was ist die maximale dauerhafte Betriebsspannung? 5V oder 2,1V? im Katalog ist UR sogar 10V angegeben.

gruß und danke, farad
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Alt 24.08.2004, 18:37   #2
Maddin
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Hallo Farad!

2,1V ist die Durchlasspannung mit der Du rechnen kannst.
UR ist die maximale Spannung die die Diode in Sperrichtung aushält.
Die Durchlasspannung ist allerdings abhängig vom Strom der fliesst.
Also Datenblatt besorgen, dort gibt es Diagramme die das
verdeutlichen.

Gruß,
Maddin
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Alt 24.08.2004, 18:37   #3
RolfST
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Hallo,

handelt es sich vielleicht um eine LED mit eingebautem Vorwiderstand ? Dann würde UR = 10V Sinn machen. Du hättest 10 V Spannungsabfall am Vorwiderstand (R) und 2,1 V an der Diode (F) - macht eine Betriebsspannung von 12,1 V. Diese LED könnte man also direkt an handelsübliche Netzteile anschliessen.

Selber hbe ich solche "12V-LED's" in gelb als Dunkelkammerbeleuchtung eingesetzt - die waren auch von Conrad. Daher vermute ich dass du auch diese meinst.

Gruß Rolf
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Alt 24.08.2004, 18:46   #4
Farad
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nein, die haben keinen Vorwiderstand.

Wenn ich die LED also einfach zum leuchten bringen will lege ich 2,1 V in Durchlassrichtung an. Heller wird sie nicht ohne sie zu zerstören. Die Sperrspannung ist mir egal.

Datenblatt gabs keins dazu. Hab sie heute persönlich gekauft. Auch im Netz gabs bei dem Artikel nix.

Die Artikelnummer ist: 183008

Die Angabe von mcd ohne einen Raumwinkel anzugeben ist ganz schön daneben. Das teil beamt ohne Ende. Da ist mir schon klar, dass 25000mcd rauskommen. Der Lichtstrom ist aber auch nicht höher als bei einer stinknormalen superhellen.

farad
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Alt 24.08.2004, 18:55   #5
Maddin
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Zitat:
Original geschrieben von Farad
Auch im Netz gabs bei dem Artikel nix.
Die Artikelnummer ist: 183008
Najaaa, wie wärs damit:
http://www.produktinfo.conrad.com/da...mpe_orange.pdf

Wirst wohl einen Vorwiderstand benötigen,
weil 2.1V sind nicht gerade gängig.
Oder bei variabler Spannung eine Konstantstromquelle.

Gruß,
Maddin
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Alt 24.08.2004, 19:20   #6
Frank S
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UR ist die Sperrspannung bei Polung entgegen der Flußrichtung. Bei Überschreitung dieser Spannung wird die Diode auch dann beschädigt, wenn der Strom auf Nennwert begrenzt wird. Deshalb bei Betrieb an Wechselspannung immer 1N4148 antiparallel zur LED schalten.

Betrieb der LED mit Vorwiderstand oder mit Konstantsromquelle.

Betrieb unter 50mA verlängert die Lebensdauer (Helligkeitsabnahme).
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Alt 24.08.2004, 19:34   #7
broesel
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Ort: Gut Dünken (Stromkreis)
Beiträge: 4.135
Die Helligkeitsabnahme sinkt aber nicht propotional mit dem Strom. Ein Unterschied zwischen 50mA und 20mA ist kaum sichtbar.

Eine Superhelle LED lässt sich gut als Betriebsanzeige in batteriebetriebenen Geräten einsetzen. Man macht den Vorwürstchenstand so groß, das die LED noch gut erkennbar am leuchten ist. Zum Beispiel 39k bei 9V. Dann fließen etwa 230 batterieschonende µA, und das ist nüscht.
__________________
Don't eat the yellow Snow.
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Alt 24.08.2004, 21:40   #8
Farad
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Beiträge: 5.775
Danke!

also, ich hab da was gebastelt. Und zwar so.

Steckernetzteil mit 300mA und 3V. Dann in Reihe zu je zwei LEDs ein Poti mit 430Ohm und jeweils einen 18Ohm Widerstand. Jeweils zwei LEDs in einem Gehäuse und das liegt jetzt hinter meinen Boxen. Jetzt hab ich also eine Orange Lichtsäule hinter meinen Lautsprechern und das sieht seeeehr hübsch aus.

Die LED wir also bei Potistellung ganz links mit vollen 50mA durchflossen.

Die LED soll also BEleuchten, und nicht nur selbst als "an" erkennbar sein. Richtig hell ist es nicht, aber zur Hintergrundbeleuchtung funktionierts ganz gut.

farad
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Alt 24.08.2004, 23:23   #9
HeadHunter
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Hi!
Zum BEleuchten eignen sich eigentlich die Lumileds, die man bei eska-technik bekommen kann am besten. Die haben soweit ich weiß einen Öffnugswinkel von 120° und Lichtstärken um 100.000mcd.

Brauchen allerdings einen kleinen Kühlkörper.

Gruß
Timo
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...
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