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Mitstreiter für DSP Projekt gesucht
Hallo
Das Thema soll sein: DSP - Hi Fi und richtet sich an alle diesbezüglich "beschlagenen" Forumianer. Es gibt ja schon eine ganze Reihe käuflicher Produkte in dieser Richtung, aber immer mit mehr oder weniger Mängeln behaftet,die auch zum Teil daraus resultieren,daß veraltete und "Low cost" Teile verwendet werden oder schlicht und einfach für einen ganz anderen Anwenderkreis entwickelt wurden. Meine Idee ist,ein 3- bzw. 4 Kanal Aktivmodul unter Verwendung neuester DSPs (z.B. ADSP-21365) zu erstellen,welches man vom Hörplatz aus mittels Messmikro frei programmieren kann. F-Gang, EQ, Trennung, Notch Filter für Resos,Phase,Limiter, etc. Übertragung erfolgt über Bluetooth bzw. W-LAN Wenn alles ok,auf z.B.USB-Dongle abspeichern und fertig. Keine Rechnerei für die F-Weiche und keine Löterei ! Und Einstellmöglichkeiten,welche analog überhaupt nicht machbar sind. Auch mehrfach Programmierung z.B. für verschiedene Musikrichtungen;alles mit einem Knopfdruck. Und keine Kabelei. Alles sauber und in Echtzeit.Nur schauen und hören. Eine Technik übrigens,die im Consumer-Billig-Bereich,wenn auch mit anderen Problemstellungen,wie auch immer geartet, schon vielfach genutzt wird und mit z.T.einer Qualität,die auch hinter Highend nicht zurücksteht (weil,auf digitaler Ebene ist eh alles gleich. Schwachpunkt sind meist die Codecs und der "Rest"). Wohlgemerkt:dies soll ein DIY Projekt werden; wobei professionelle Hilfe durchaus willkommen ist. Ein kostengünstiger Hersteller für die nötige Platine lässt sich immer finden. Ich poste das hier mal und im microcontroller Forum, da ich mir hier die größte Resonanz erhoffe. Gruß Lenz Geändert von lenz (07.11.2004 um 19:04 Uhr) |
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Moderator
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Ort: NW 44579 Bastelkeller
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Re: Mitstreiter für DSP Projekt gesucht
Zitat:
ABER: Bei dem Rest bin ich mir nicht so sicher ...
__________________
Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner ![]() Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- .... |
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Registrierter Benutzer
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@ Wolfgang
>ABER: Bei dem Rest bin ich mir nicht so sicher ...
Warum so pessimistisch? Wenn ich mir anschaue,wie sich z.B. UweG mit seinem Simmuprog reingekniet hat!Alle Achtung! Warum dann nicht auch mal für ein Projekt,was nicht an jeder Straßenecke zu finden ist.
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Registrierter Benutzer
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Hallo Lenz,
ich frage das gleiche wie bei bei Uwes Simu-Programm: warum etwas extremst mühevoll bauen, was es schon fertig gibt? Was kann Dein zukünftger DSP mehr, als z.B. der Behringer DCX2496, den es für vergleichsweise wenig Geld zu kaufen gibt? Daß eine Leiterplatte herstellbar ist glaube ich Dir gern, aber wie willst Du einen Prozessor mit 200Pins drauflöten? Teilweise gibt es die Dinger nur im BGA Gehäuse. Das hat dann mit dem üblichen Löten nicht mehr viel zu tun. Aber auch ein Flatpack-Gehäuses selbst zu verlöten erscheint mir als nahezu unüberwindliches Hindernis. Aber vielleicht hast Du ja diesbezüglich schon Erfahrungen sammeln können. Grüße Bernhard Geändert von BN (07.11.2004 um 20:33 Uhr) |
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Hallo Bernhard
Etwas ketzerisch gefragt: warum ist Dieses und sind auch andere diesbezügliche Foren,so eifrig frequentiert, obwohl es doch an jeder Ecke preiswerte und durchaus hochwertige Speaker zu kaufen gibt? Richtig! Weil wir mit den käuflichen Teilen so nicht zufrieden sind oder entsprechende Qualität einfach zu teuer ist. Außerdem spielt der DIY Bazillus eine nicht zu unterschätzende Rolle. Genauso ist es mit dem Behringer.Seine Schwachpunkte sind hinlänglich bekannt und er ist auch nicht für die h i e r anwesenden DIYler konstruiert,sondern für die tingelnden,ständig an Geldmangel leidenden Bands,welche sich dieses Gimmik gerade noch leisten wollen und können. Btw.:die darin verbauten DSPs liegen in der Preisklasse < 5,-€ und haben mittlerweile auch schon einige Jährchen auf dem Buckel! Über den nötigen Kabelverhau wollen wir garnicht reden. Begeistert sind die Fans h i e r doch nur,weil es was bezahlbar Neues,äußerst Flexibles ist und bisher nicht Machbares erlaubt. Was die Platinen betrifft: Ich kenne einige Firmen,bei denen ist eine fix und fertig SMD bestückte Platine , auch in Musterstückzahlen, billiger,als die Summe der von unsereins einzukaufenden Einzelteile. |
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Hallo Lenz,
Zitat:
Mir ist noch nicht klar, wie Du eine bei vergleichbarem Budget zu einer besseren Qualität kommen willst. Die Wandler des Behringers sind sicherlich zu toppen, aber nur mit relativ hohem Aufwand und wer braucht die verbesserte Qualität tatsächlich? Ein besserer DSP ist nur dann sinnvoll, wenn auch Algorithmen ausgeführt werden, die einen Hochleistungs-DSP erforderlich machen. Terzband-Equalizer, 3 parametrische Filter wg. Raumakustik (mehr braucht man eigentlich nicht) und eine Frequenzweiche mit variabler Flankensteilheit und wählbarer Charakteristik plus Delay für alle Kanäle sind das was mit einem oder zwei Low-Cost-DSPs möglich ist und was auch die Behringer Geräte (Lautsprechercontroller + Equalizer) leisten. Wer braucht schon mehr? Die Frage ist, gibt es noch noch Funktionen, die durch die Behringers oder vergleichbare Geräte anderer Firmen nicht abgedeckt werden aber für den "High-Level-Boxenbauer" interessant wären, daß er sich für eine solche DIY-Lösung entscheidet. Mir fallen dazu eigentlich nur eine Lautstärkenregelung auf der analogen Ebene ein und die von Dir schon erwähnte Verringerung des Kabelsalats. Ich finde so ein Projekt grundsätzlich schon interessant, aber als reines DIY-Projekt ist der Aufwand IMHO sehr hoch; da gibt es einfachere Möglichkeiten, um Vergleichbares zu erreichen (z.B. eine PC gestützte Variante). Als halbkommerzielles Projekt mit dem Hintergedanken, bei Gelingen eine Kleinserie aufzulegen, sehe ich noch nicht so ganz das Zielpublikum --- jedenfalls nicht in ausreichender Zahl. Aber vielleicht täusche ich mich ja in diesem Punkt. Vielleicht schreiben ja noch einige, welche Funktionen sie sich von einem maßgeschneiderten Lautsprechercontroller erwarten.Grüße Bernhard |
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Wäre es nicht schlauer, da eher einen universellen DSP-Prozessor zur Verfügung zu stellen? Soll heißen, man nehme einen DSP (mir am liebsten ein SHARC von AD) und baue alle benötigte Hardware wie AD/DA-Wandler und Interfaces drumherum. Das ganze kann dann mehrere Aufgaben übernehmen: Wer einen Lautsprechercontroller haben will, lädt das entsprechende Programm in den DSP, wer einen Equalizer will, macht eben eine Equalizer und wer ein Efffektgerät braucht, nutzt es als solches. Im Prinzip also so eine Art Eavluationboard in einem Gehäuse, nur eben auf den HiFi-/Audiobereich zugeschnitten. Sehe darin zwei Vorteile:
a) Wenn man z.B. von AD einen Schaltplan eines solchen EV-Baords bekommt, wäre das eine brauchbare Grundlage b) Der Kreis der Interessierten wird größer, da das Gerät universeller einsetzbar ist als eine Lösung die ausshcließlich als Lautsprechercontroller dienen kann. Als kommerzielles Vorbild könnte zum Beispiel soetwas hier dienen: PowerCoreFireWire Nur halt nicht mit sovielen DSPs und mit Hardwarecontrols. Nur so meine Gedanken zu dem Thema. Raphael P.S. Wenn Nuggets und ich mit unserem DAC-Projekt fertig sind, denke ich mal, wird er nichts dagegen haben, wenn wir die Schaltung auch für ein DSP-Projekt zur Verfügung stellen. |
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Den Sharc gibt es schon mit guten Entwicklerboards. Auch der Support von AD ist einwandfrei.
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Jo, stimmt schon. Aber hste schonmal die Preise gesehen? 499$ Urgl. Und ich denke, da läßt AD sich auch ganz schön das Bestücken und die Entwicklung mit bezahlen. Vielleicht (aber nur vielleicht) ist es ja günstiger, wenn man soetwas in Kleinserie selbst herstellt, also nur die Platine ätzen lassen, SMDs kann man durchaus selber löten, bzw. man läßt nur die Bauteile bestücken, die absolut nicht vom DIYer machbar sind. Müßte man halt mal in Erfahrung bringen.
Wahrscheinlich ist auf dem Board auch noch viel Klumpatsch drauf, den man für Audio garnicht brauch bzw. durch bessere ersetzt werden können. Die SHARCs werden ja auchnoch für andere Dinge eingesetzt, oder Stichwort Stromversorgung und AD/DA-Wandler. Wie gesagt, sollte man vielleicht mal überlegen. Raphael |
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>Wahrscheinlich ist auf dem Board auch noch viel Klumpatsch drauf, den man für Audio garnicht brauch bzw. durch bessere ersetzt werden können.
So ist es! Ich brauch kein Video und kein Surround, und Telephonie oder Broadcasting schon garnicht. Nur schlicht und einfach eine High Performance Weiche. 1 x in,4 x out,basta! >Wenn Nuggets und ich mit unserem DAC-Projekt fertig sind, denke ich mal, wird er nichts dagegen haben, wenn wir die Schaltung auch für ein DSP-Projekt zur Verfügung stellen Als DAC hatte ich den PCM4104 vorgesehen.Aber eure Schaltung würd mich schon auch interessieren. Schaltungen von einigen,bisher vertriebenen EV Boards hab ich. Die von ADs neuestem Board ist leider noch nicht veröffentlicht. Na,schaun wir mal Lenz |
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Hallo zusammen,
Ich denke, dass der Hauptaufwand für dieses Projekt bei der Software liegt. Die im ersten Post gennannten Funktionen sind ja doch recht umfangreich. Ohne die Hilfe von jemandem mit guter DSP-Programmiererfahrung wird das schwer realisierbar sein. Die Entwicklungsumgebung für die Sharcs ist auch nicht frei verfügbar. Ich will natürlich niemanden von diesem interessanten Projekt abhalten, aber in den bisherigen Posts wurde noch nichts zur Programmierung gesagt. Die Softwareseite sollte schon gesichert sein, bevor zuviel Arbeit ins Hardwaredesign gesteckt wird. Grüsse, Florian P.S. Soviel ich weiss, hat sich 'Weide' aus einem der anderen Foren mal an einem ähnlichen Projekt versucht, wobei ich aber keine Ahnung habe, ob da was draus geworden ist. |
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An unserem Institut wird mit dem ADSP-21061 auf dem EZ-Lite gearbeitet. Die Ausstattung enthält einen 16 Bit Stereo CoDec und diverse serielle Schnittstellen. Eigentlich ideal geeignet für Audio-Anwendung.
Schaltplan ist enthalten im Manual, das im Netz z.B. hier steht: http://www.me.tu-cottbus.de/download...Man%20Rev2.pdf Es gibt größere Versionen, z.B. mit Ethernet Interface. Am Hochschultag wird vorgeführt, wie mit einem einfachen, selbstgeschriebenen Programm in ASM oder C die fertigen Algorithmen aufgerufen werden. Da es für fast alle Fälle schon entsprechende Algorithmen vom Hersteller gibt, erübrigt sich zumindest in Standardanwendungen die manuelle Erstallung von Filtern usw. in Assembler. Die einfachen Funktionen lassen sich einfach so zusammenkopieren. Man nimmt analoge Filter, rechnet daraus die Parameter des Digitalfilters aus und bastelt alles einfach so zusammen. |
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Hardware: nothing! Interessant ist z.B. die downloadbare Software für den DSP244 von Dynacord.Aber wirklich nur als Beispiel. @ Frank Der ADSP-21061 ist zwar interessant,aber leider auch schon längst nicht mehr Stand der Technik. Verhält sich wie Pentium I zu Pentium 4. Na so in etwa. Aber,könntest du nicht eine Connection zu den Leuten herstellen, die mit dem o.a. Board arbeiten?Vielleicht ist ja da einer dabei,der bei so einer Sache mitmachen würde. |
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Könnte als Studienarbneit laufen. Dazu müsste sich ein motivierter Student finden! Heutzutage nicht ganz einfach. Ich frage mal durch.
Ich werde selbst auch mit DSPs einige private Projekte realisieren - aber erst ab Februar nach den Klausuren. Für die üblichen Anwendungen incl. Raumkompensation reicht der kleine Sharc kaskadiert aus. Für einfache Frequenzweichen kann man gleich den Atmel AVR nehmen. Mit dem Hardware-Multiplier schafft der z.B. ein FIR Filter 8-ter Ordnung bei 48K Samplerate oder einen 2-ter Ordnung bei 160K Samplerate. Für einfache Projekte würde ich lieber 4x AtMega einsetzen als die großen DSPs. Geändert von Frank S (08.11.2004 um 22:04 Uhr) |
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Beiträge: 568
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Ist sehr interessant, das Thema.
Sitze gerade an der Uni und freue mich, dass das W-Lan am eigens erworbenen Laptop läuft. Freilich habe ich nichts dagegen, den Plan für den DSP rauszurücken. Den hat übrigens Raphael gemacht, die Lorbeeren an ihn! Ich werde sogar ab diesem WS2004/05 am E-Lab (wird erst eröffnet) der TUM die Platinen zum Materialpreis herstellen können. Wann ich allerdings dazu komme, den DSP zu bauen hängt vom momentan ziemlich stressigen Studium ab! Grüße, Nuggets |
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