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PORTRAIT

Art. No. 5951
163,03 €*
*Bei den Preisen handelt es sich um Bruttopreise für Privatkunden.

Bauanleitung

Explosionszeichnung

Aufbau

Das Gehäuse besteht aus zwei Platten (Front und Rückwand) sowie Leisten, die praktisch die übrigen Gehäusewände bilden. Hinzu kommt ein Rahmen für die Stoffbespannung, der abnehmbar auf das Gehäusegesteckt wird. Die neun im Rechteck angeordneten Leistenstücke sind wichtig für die Versteifung der großen Platten und werden gemeinsam mit den Seitenleisten auf der Rückwand verleimt. Die Front wird nicht verleimt sondern geschraubt, um die Weiche und das Dämpfungsmaterialim Gehäuse platzieren zu können.

Es ist möglich, das Gehäuse noch flacher zu bauen, als in der Zeichnung vorgeschlagen. Man kann die Tiefe auf 34 mm reduzieren, wenn 14 mm Leisten für Seiten und Versteifungen verwendet werden. Dann muss zusätzlich zur bereits vorhandenen Öffnung für den Magneten des Tieftöners auch hinter dem Hochtöner die Rückwand ca. 5 mm tief ausgefräst werden. Außerdem muss die Frequenzweiche ebenfalls 5 mm tief in die Rückwand eingelassen werden.

Aus optischen Gründen wurde kein Anschlussterminal vorgesehen. Das Kabel wird direkt an der Weiche verlötet. Durch eine Bohrung in der Unterseite kann man das Kabel herausführen und in einem Kabelkanal auf der Zimmerwand verlegen. Noch schöner ist es natürlich, das Kabel aus der Gehäuserückwand zu führen und wenn möglich, verdeckt unter Putz oder in einer Hohlwand zu verlegen.

Die beiden Lautsprecher werden versenkt eingebaut (4 mm), so dass die Bespannung dicht auf der Front aufliegen kann. Für die Bespannung eignet sich z.B. dünnes Seidentuch. Leinen oder andere festere und akustisch nicht transparente Materialien führen zu einer deutlichen Pegelabsenkung im Hochtonbereich und eignen sich deshalb nicht. Die Frontplatte sollte schwarz lackiert werden, damit nicht die Kontur der dunklen Lautsprecher durch das dünne Bespannmaterial sichtbar wird.

Zur Montage der Box an der Zimmerwand verdübelt man zwei Schrauben und lässt diese ca. 11 mm aus der Wand hervorstehen. Auf der Rückwand der Box sind zwei Bohrungen vorgesehen, an denen man die Box einfach aufhängt.

Bedämpfung

Eine Matte Dämpfungsmaterial wird in Streifen geschnitten und zwischen den Versteifungen im Gehäuse gleichmäßig verteilt.

Zuschnittliste für 1 Box

Teile
Maße (mm)
Anzahl
Material: 10 mm MDF-Platte oder Sperrholz
Front, Rückwand
500 x 500
2
Material: Holzleisten
Seiten
500 x 20 x 20
2
Seiten
460 x 20 x 20
2
Versteifungen
30 x 20 x 20
9
Rahmen
501 x 40 x 10
2
Rahmen
521 x 40 x 10
2

Gehäusezeichnung

Frequenzweiche

Presse

Auszug aus Selbst ist der Mann

Ziel dieser VISATON-Entwicklung war, die Boxen so flach wie möglich zu halten um sie wie Bilder an die Wand hängen zu können. Allein betrieben klingen diese Lautsprecher mit dem hochwertigen 2-Wege System aus 13-cm-Tief-Mitteltöner und einer Hochtonkalotte dann zunächst etwas dünn, es fehlte der kräftige Bass, der bei Gehäusen dieser Größe einfach nicht drin ist. In Kombination mit dem leistungsfähigen Aktiv-Subwoofer, dessen Bässe nicht zu orten sind und den Sie daher frei im Raum platzieren können, werden sie jedoch zu einem optisch unauffälligen, aber akustisch sehr leistungsstarken System, das außerdem mit weiteren Portraits oder auch anderen Visaton Modellen zu einer Surroundsoundanlage erweiterbar ist.

Link zur Bauanleitung in Selbst ist der Mann

Auszug aus Klang & Ton

Die Portrait, so heißt die VISATON-Box, kommt allerdings mit sensationellen 40 Millimetern Tiefe aus. Das ist unseres Wissens Rekord. Der Flachmann ist wegen der Wandmontage selbst ohne Subwoofer anhörbar, wobei selbstverständlich kein Wunder an Klangvolumen erwartet werden dürfen. Wie gut die Flachbox dann wirklich ist, zeigte sie im Hörtest zusammen mit den von VISATON empfohlenen Subwoofer. In dieser Kombination überzeugt sie mit sehr natürlichem und sauberem Klang, sofern die Lautstärke im Rahmen ihrer Möglichkeiten bleibt. Gerade bei Stimmen macht die Portraiteine besonders gute Figur. Das Ganze hat etwas Faszinierendes, da die Musik losgelöst aus der Wand, wie von einer Bühne zu kommen scheint. Räumlich ansprechend mit guter Darstellung und Durchzeichnung, ohne jede Schärfe in den Höhen. Im Verein mit dem Subwoofer sind die Portraits keinesfalls nur ein Notbehelf, sie sind vielmehr vollwertige Lautsprecher mit einem Klangerlebnis, das man von der exotischen Konstruktion und schon gar nicht zu diesem Preis von gut 100 Euro pro Paar erwartet hätte. Glückwunsch und Dank an VISATON für ein mutiges Konzept, das so manches Beschallungsproblem lösen kann.

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